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Rad-Quer: Schweizer mit Problemen

Michael Baumgartner kämpfte vergeblich. Keystone Archive

Michael Baumgartner, der grösste Schweizer Hoffnungsträger an der Quer-WM in Zolder (Be), erreichte nur Platz 7.

Der 22-jährige Zürcher Oberländer hatte sich in der 2. von insgesamt 7 Runden in die siebenköpfige Spitzengruppe vorgekämpft, nach knapp zwei Dritteln des gut 21 km langen Rennens verlor Baumgartner den Kontakt mit der Vorhut aber wieder.

Die frühlingshaften Temperaturen hätten ihm Mühe beim Atmen bereitet, sagte Baumgartner. Der Junioren-Weltmeister von 1998 büsste schliesslich 57 Sekunden ein. Er bestritt seine letzte WM bei den Espoirs, altershalber fährt Baumgartner die nächste Saison in der Elite-Kategorie.

Die Entscheidung fiel im Spurt zwischen fünf Fahrern: Der Holländer Thijs Verhagen setzte sich etwas überraschend vor dem Belgier Davy Commeyne durch.

Schon nach wenigen Metern war das Rennen für Michael Müller aus Steinmaur vorbei. Er prallte unmittelbar nach dem Start in eine Absperrstange und erlitt schwere Prellungen und Fleischwunden. Das Spital konnte Müller am Samstag wieder verlassen.

Stürze bei den Junioren

Im Rennen der Junioren gehörte auch Pirmin Lang zu den Pechvögeln, die durch einen Massensturz kurz nach dem Start behindert wurden. Insofern darf der Schweizer mit den 56 Sekunden Rückstand und dem 10. Rang zufrieden sein.

Stefan Trafelet, dem ebenfalls eine gute Platzierung zugetraut worden war, stürzte mehrmals, verlor bis ins Ziel etwas mehr als zwei Minuten und kam über den 25. Rang nicht hinaus.

Die Entscheidung fiel in der letzten von sechs Runden innerhalb eines Spitzen-Sextetts. Der Belgier Kevin Pauwels erwies sich schliesslich als der konditionsstärkste Fahrer und siegte mit elf Sekunden Vorsprung vor dem Polen Krzystof Kuzniak.

swissinfo und Agenturen

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