Schon wieder Medaille für Nef
Sonja Nef hat einen weiteren Slalom-Podestplatz gewonnen. Sie wurde in Maribor Dritte - hinter der Schwedin Anja Pärson und Laure Péquegnot aus Frankreich .
Die Schweizerinnen werden als Team immer besser. Wie bereits am Samstag lieferten die Fahrerinnen auch am Sonntag erneut eine reife Mannschafts-Leistung: Sonja Nef wurde 3., Corina Grünenfelder 8. und Marlies Oester 12.
Anja Pärson unschlagbar
Sonja Nef muss zwar im Slalom die derzeitige Überlegenheit von Anja Pärson anerkennen, doch dank ihrem starken zweiten Lauf vom Sonntag durfte sie dennoch sehr zufrieden aus Maribor abreisen. Sie blieb in diesem Durchgang nur 38 Hundertstel hinter Pärson zurück und schaffte dadurch den Vorstoss vom 6. auf den 3. Platz.
Zum zweiten Mal in diesem Winter kam sie so aufs Podium. Dritte war die Appenzellerin schon Anfang Dezember in Sestriere gewesen.
Überlegene Pärson
Anja Pärson setzte am Sonntag ihre Siegesserie fort. Sie war allerdings stärker gefordert als auch schon: Die Französin Laure Péquegnot, Ende November Siegerin in Copper Mountain, kam der Schwedin bis auf acht Hundertstel nahe.
«Im Moment läuft alles für mich. Ich kann angreifen und besitze auch das nötige Glück», durfte Pärson nach ihrem vierten Slalom-Sieg in Serie, dem insgesamt fünften ihrer Karriere, feststellen.
Hoffnung in Oester und Grünenfelder
Einen starken Auftritt hatte auch die 25-jährige Berner Oberländerin Marlies Oester. Die Fünfte vom Samstags-Rennen scheint die langen Jahre des Misserfolgs, die von zwei Schlüsselbein-Brüchen und Frakturen an der Hand eingeleitet worden waren, endlich hinter sich gebracht zu haben.
Am Sonntag schien sie auf dem Weg zu einem gar noch besseren Ergebnis als dem 5. Rang, doch sie fiel im zweiten Durchgang vom 5. auf den 12. Platz zurück.
Schritt für Schritt tastet sich die Glarnerin Corina Grünenfelder an die Spitze. 14. war sie in Sestriere und 13. in Lienz . In Maribor steigerte sich die bereits 26-Jährige zunächst auf den 10. und dann am Sonntag auf den 8. Rang, dem besten Resultat ihrer Karriere.
«Früher hatte ich oft Angst vor Niederlagen und nahm den Skisport zu ernst. Bei mir dauert sowieso alles ein bisschen länger. Ich bin ein Spätzünder. Das begann schon bei der Geburt, das dauerte bis zum Ende des Jahres», sagt sie im Scherz. Geburtstag hat sie am 29. Dezember.
Männer im Slalom weit abgeschlagen
Im Weltcup-Slalom der Männer in Adelboden gewann der Amerikaner Bode Miller. Rang 2 und 3 belegten Ivica Kostelic (Kro) und Mitja Kunc (Sln).
Beste Schweizer waren Marco Casanova (23.) und Thomas Geisser (27.).
swissinfo und Agenturen
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