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Schweizer Männer enttäuschten

Auch Marc Rosset ist der Auftakt in Key Biscayne gründlich missglückt. Keystone Archive

Marc Rosset, Michel Kratochvil und Ivo Heuberger schieden in Key Biscayne aus, nur Roger Federer verbleibt im Turnier. Erfolgreicher waren die Frauen: drei kamen in die zweite Runde.

Besonders ärgerlich war die Niederlage für Michel Kratochvil, dem damit die Bestätigung seines Coups gegen Andre Agassi vor Wochenfrist in Indian Wells völlig missriet. Trotz mässiger Leistung führte der Ostermundiger gegen die Weltnummer 150 mit Satz und Break, verlor dann aber den Rhythmus völlig und war im dritten Satz gegen den entfesselt aufspielenden Fish ohne Siegmöglichkeit. «Ich habe ihm so viele Chancen gelassen, ins Spiel zurückzukommen. Irgendwann musste er einmal eine packen», sagte der enttäuschte Kratochvil. Er verlor gegen Mardy Fish (USA) mit 6:3, 5:7, 1:6.

Ivo Heuberger war gegen den um 61 Plätze besser platzierten Gaudio, der in Indian Wells den Viertelfinal erreicht hatte, nahe an einer Überraschung. Bis im letzten Game des zweiten Satzes gab der St. Galler Rheintaler nie seinen Aufschlag ab und zeigte starkes Angriffstennis. Im Schlussdurchgang profitierte dann der Argentinier davon, dass der Platz langsamer wurde, weil die Sonne keinen Einfluss mehr hatte. «Es ist schade, besonders da ich den ersten Satz so dominiert hatte», erklärte Heuberger. Er ging gegen den Argentinier Gaston Gaudio mit 6:3, 4:6, 2:6 als Verlierer vom Platz.

Marc Rosset unterlag dem Italiener Andrea Gaudenzi 2:6, 6:4, 3:6. Rosset liess eine Partie entgleiten, die er für sich hätte entscheiden können. Zum Verhängnis wurde dem Genfer das erste Spiel des dritten Satzes beim Aufschlag seines Gegners. Rosset vermochte keinen seiner fünf Breakbälle zu verwerten.

Frauen hingegen beeindruckten

Die Frauen retteten aus Schweizer Sicht die Bilanz der Auftaktrunde. Emmanuelle Gagliardi setzte sich mit 6:0, 6:3 gegen Jana Kandarr durch, Marie-Gaïané Mikaelian schaltete Janette Husarova 6:4, 7:5 aus.

Martina Hingis, Patty Schnyder und Roger Federer stehen nach einem Freilos allesamt in der zweiten Runde und greifen erst ab Freitag ein.

swissinfo und Agenturen

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