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Tour de Suisse: Konischew König am Gotthard

Hunderte Zuschauer feuern Dimitri Konischew auf dem Weg zum Gotthard Pass an. Keystone

Dimitri Konischew war der grosse Dominator der Königsetappe der Tour de Suisse. Der bereits 35-jährige Russe entschied das fünfte Teilstück nach einer über 200 Kilometer langen Flucht auf dem Gotthard-Pass für sich. Neuer Gesamtleader ist Wladimir Belli.

Konischew sicherte sich seinen Solosieg mit 1:57 Minuten Vorsprung auf die Italiener Gilberto Simoni, Wladimir Belli und den Spanier Manuel Beltran.

Neuer Gesamtleader ist Belli. Belli, der seinen Landsmann Gianluca Bortolami ablöste, führt nun eine Sekunde vor Giro-Sieger Simoni. Im Kampf um den Gesamtsieg ist Beat Zberg als einziger Schweizer übrig geblieben. Der Urner erreichte das Ziel mit 2:34 Minuten Rückstand auf Konischew als Sechster zeitgleich mit Lance Armstrong und liegt in der Gesamtwertung nun mit 31 Sekunden Abstand auf Belli im 5. Rang. Zweitbester Schweizer ist der erstaunliche Daniel Schnider als Neunter.

Zu den grossen Geschlagenen zählten Vorjahressieger Oscar Camenzind und Alex Zülle. Camenzind büsste im Finale 5:24 ein, Zülle brach auf den letzten Kilometern ein und erreichte das Ziel völlig entkräftet mit 9:30 Minuten Rückstand.

Den entscheidenden Vorstoss lancierte Konischew im ersten von zwei Aufstiegen Richtung Gotthard-Pass. Seinem Tempo vermochten die Fluchtgefährten, der Deutsche Rolf Aldag, der Italiener Daniele Contrini, der Franzose Nicolas Jalabert und der Österreicher Matthias Buxhofer, nicht mehr zu folgen.

Eine Spitzengruppe mit Konischew hatte sich schon wenige Kilometer nach dem Start abgesetzt. Das übrig gebliebene Quintett wies zwischenzeitlich einen Vorsprung von rund einer Viertelstunde auf. Vor dem ersten Aufstieg auf der Gotthard-Strasse, 50 Kilometer vor dem Ziel, hatte die Marge immer noch 8:40 Minuten betragen.

swissinfo und Agenturen

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