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Traumstart für Köbi Kuhn

Murat Yakin (Nummer 4) und Johann Vogel (6) im Duell mit dem österreichischen Spieler Ronald Brunnmayr. Keystone

Die Schweizer Nationalmannschaft setzte sich in Wien im Test-Länderspiel gegen Österreich mit 2:1 (1:0) durch. Damit hat sie die Hauptprobe für das WM-Qualifikations-Spiel am 1. September gegen Jugoslawien in Basel bestanden.

Mit einem Volleyschuss traf Johann Vogel in der 10. Minute ins Lattenkreuz und Hakan Yakin schoss in der 74. Minute das Tor mit einem Kopfball, der via Pfosten ins Netz eindrang.

In der 61. Minute hatte Werder Bremens Spielgestalter Andreas Herzog den neuen Schweizer Captain Marco Pascolo mit einem Aufsetzer aus 25 Metern zum 1:1 überrascht. Der Ausgleichs-Treffer war haltbar, rutschte der Ball doch dem FCZ-Torhüter unter der Brust durch.

Meist kontrollierte die Schweiz den Partner in der EM-Kandidatur für 2008 nach Belieben. Die Mannschaft von Köbi Kuhn überzeugte durch Spiellust und Engagement, störte früh und spielte taktisch clever.

Die Räume des Gegners wurden durch seitliche Verschiebungen wie einst unter Roy Hodgson sehr eng gemacht, so dass die Österreicher nicht ins Spiel fanden und bis auf Herzog ratlos blieben.

Das Schweizer Spiel war geordnet und wurde von Murat Yakin in der Abwehr und Sebastien Fournier koordiniert. Viel Bewegung bei höchster Konzentration und Überlegenheit zeichnete die Schweizer besonders aus, so dass der Sieg hoch verdient war.

Es war ein Traumstart für den neuen Nationalcoach Köbi Kuhn: Seit Roy Hodgson Anfang 1992 ist Kuhn der erste Trainer einer Schweizer Nationalmannschaft, der sein Amt mit einem Erfolg antrat.

swissinfo und Agenturen

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