Trotz Bedrohungen relativ ruhiges 2007
Die Bedrohungslage in der Schweiz hat sich verschärft. Dennoch verlief das Jahr 2007 ruhig. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in seinem Jahresbericht.
Im Bericht ruft Fedpol-Direktor Jean-Luc Vez zur Wahrung der inneren Sicherheit und zu einem besonnenen Umgang zwischen den verschiedenen Gemeinschaften auf.
Der islamistische Gewaltextremismus bleibe die grösste Bedrohung der inneren Sicherheit, auch wenn es in der Schweiz keine konkreten Anhaltspunkte gebe, schreibt Vez weiter.
2007 seien alle geplanten Anschläge in Europa misslungen oder verhindert worden. In der Schweiz seien bisher keine dschihadistischen Zellen mit terroristischen Zielen erkannt und keine konkreten Vorbereitungen für einen Anschlag festgestellt worden.
Die organisierte Kriminalität, namentlich aus Russland und dem Balkan, blieb laut fedpol «auf relativ hohem Niveau» konstant. Die Zahl der rechts- und links-extremistischen Vorfälle in der Schweiz blieb mit 109 beziehungsweise 221 praktisch unverändert.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch