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TV Suhr verteidigt Meistertitel

Mit seinem 27:25 Sieg gegen die Kadetten Schaffhausen hat sich der TV Suhr am Montag (08.05.) zum zweiten Mal in Folge den Schweizer Handball-Meistertitel gesichert. Die entscheidenden Treffer erzielte Kostadinovich in den letzten beiden Minuten.

Im Finish des dritten Duells mit den überaus hartnäckigen Kadetten geriet der Champion zwar noch einmal bedrohlich ins Wanken, gesamthaft betrachtet verteidigten die Suhrer ihre Poleposition in der nationalen Hierarchie aber in bemerkenswert souveräner Manier. Sie beherrschten in den erstmals mit einem Best- of-5-Modus ausgetragenen Playoffs ihre Herausforderer klar; die einzige Niederlage erlitt Suhr in Winterthur (20:22).

Zum eigentlichen Meisterstück in der heimischen Schachenhalle hätte Suhr besser nicht starten können. Aus den ersten neun Angriffen resultierten gleich sechs erfolgreiche Abschlüsse.

Beim Widersacher aus Schaffhausen passte lange wenig zusammen, der frühe 1:6-Spielstand mochte angesichts der wirren Darbietung wenig erstaunen. Zur Entschuldigung (und Erklärung) sei hier aber angeführt, dass die Gäste auf ihren Top-Shooter Attila Kotorman verzichten mussten. Der an einer Fussbänderverletzung leidende Ungare fehlte seinem Team vorab in der eher schwachen ersten Halbzeit an allen Ecken und Enden.

Die Schaffhauser Mannschaft von Trainer Peter Bruppacher stemmte sich im Verlaufe der zweiten Hälfte mit beachtlicher Vehemenz gegen das drohende Meisterschaftsende. Gabor Vass, der ungarische Mittelmann, sorgte mit seinen fünf Treffern bei Suhr für einige Nervosität.

Am Ende gewann mit Suhr aber doch jene Mannschaft, die über das bessere Kollektiv und die stärkeren Individualisten verfügte. Auf Goran Perkovac, den mittlerweile 38-jährigen Rückraumschützen, war immer Verlass, was seine zehn Treffer beweisen und Regisseur Kostadinovich glänzte nach einem lange höchst diskreten Auftritt in den Schlussminuten mit den siegbringenden Toren.

Lima spielte wieder …

Im Vorfeld der Partie waren die Diskussionen fast mehr auf Carlos Lima, der zum Karrieren-Ende nochmals Meister wurde, fokussiert als auf das Geschehen auf dem Parkett. Die Schaffhauser Verantwortlichen (und mit ihnen einige andere) störten sich erheblich daran, dass der Suhrer Konterspezialist trotz zweier Feldverweise im Playoff sowie einer von der Interregionalen Disziplinarkommission verhängten Sperre von vier Spielen nie pausieren musste. Das Verbandssportgericht gewährte dem Suhrer Rekurs aufschiebende Wirkung und reduzierte das Strafmass auf zwei Partien.

swissinfo und Agenturen

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