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Verlorenes Bronzespiel

Der Finne Ruomo Ruutu (links) kämpft mit Severin Blindenbacher um den Puck. Keystone

Die Schweizer Eishockey-Junioren beendeten die U20-WM in Tschechien im vierten Rang. Gegen Finnland verlor das Team in Pardubice 5:1.

Trotz der klaren Niederlage ist eines klar: Noch nie trat eine Schweizer Junioren-Mannschaft an einer U20-WM derart kompakt auf. Zwei gute Goalies (Tobias Stephan und Matthias Schoder erzielten jeweils einen Shutout), eine trotz drei Gegentoren pro Spiel solide Defensive und fleissige Arbeiter im Sturm hinterliessen nicht nur den rund 140 anwesenden NHL-Scouts einen guten Eindruck als Kollektiv.

Fehlende Schlüsselfigur

Einzig einen so genannten Key-Player hatte die Equipe von Köbi Kölliker nicht in ihren Reihen. Solche besassen die Schweizer Junioren beim Bronzemedaille-Gewinn an der U20-WM 1998 in Finnland in Goalie David Aebischer sowie in Stürmer Michel Riesen gleich in doppelter Ausführung.

In der Partie um Bronze wurden den Schweizern vor fast 7’500 Zuschauern individuelle Fehler zum Verhängnis. Innert knapp sieben Minuten im ersten Drittel wurde zuerst Lukas Gerber (13.) überlaufen, nachdem die Schweizer die Partie in den ersten zehn Minuten sehr offen gestaltet hatten.

Spiel bereits nach knapp 19 Minuten gelaufen

Tuomo Ruutu gelang der Führungstreffer für die überlegenen Finnen, rund fünf Minuten später doppelte der Erstrunden-Draft der Chicago Blackhawks (9. Position) nach. Finnland schoss allein im ersten Drittel 17 Mal auf das Tor von Tobias Stephan; so häufig wie bei der 0:3- Niederlage im Auftaktspiel am 25. Dezember in 60 Minuten.

Entschieden war die Partie bereits nach 18:52 Minuten, als Back umkurvt wurde und Jussi Jokinen, der Bruder von NHL-Star Olli Jokinen, zum 3:0 einschob.

swissinfo und Stefan Baumgartner (Si)

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