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Vorentscheidungen am Strich

Serge Poudrier (Lausanne, li) im Zweikampf mit Tiziano Gianini (Ambri, re). Die Lausanner holten gegen Ambri wertvolle Punkte. Keystone

Davos verlor in der Samstags-Runde den Spitzenkampf. Im Zürcher Derby hatte der ZSC die Nase vorn. Lausanne siegte, Rapperswil und Langnau konnten nicht punkten.

Die Zuger zeigten einmal mehr eine gute Leistung: Sie besiegten Leader Davos mit 4:3. Weiterhin liegt Davos aber mit 48 Punkten vor Lugano und Zug (42 Punkte). Ob sich Lugano oder Zug noch absetzen kann, wird sich vielleicht bereits am Sonntag zeigen: Es kommt zur direkten Begegnung des Zweit- und Drittklassierten in Lugano.

Krügers Beobachtungen in Bern

Lugano war am Samstag in Bern zu Gast. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln führten die Berner noch 2:1. Doch im Schlussdrittel drehten die Luganesi dann auf. Das Schlussresultat: 2:3. Damit liegt Bern nun als letzte Mannschaft noch über dem Strich.

Unter den 12’606 Zuschauerinnen und Zuschauern in Bern war übrigens auch der Nationaltrainer Ralph Krueger.

Zürcher Derby geht an ZSC

Im Hallenstadion waren die Ränge im Zürcher Derby erstmals in dieser Saison voll besetzt. Die Zürcher schlugen Kloten mit einem veritablen Torreigen im letzten Drittel (4:1) schliesslich mit 5:3. Damit schaffte der ZSC einen Sprung in der Tabelle nach vorn.

Noch Chance für Lausanne?

Aufsteiger Lausanne war in dieser Saison schon verschiedentlich für Überraschungen gut. In einem hart umkämpften Spiel schafften die Romands schliesslich ein 5:4 gegen Ambri. Im siebten Anlauf gelang Lausanne endlich der erste Overtime-Sieg.

Damit ist Lausanne die einzige Mannschaft unter dem Strich (ausser Chur, das bereits als Playout-Teilnehmer feststeht), die punkten konnte.

Für Langnau wirds eng

Mit einem klaren 6:4-Sieg schlugen die Freiburger daheim die SCL-Tigers. Damit bleibt Langnau tief unter dem Strich stecken.

Chur machte Rapperswil das Leben schwer

Dringend auf Punkte angewiesen gewesen wäre auch Rapperswil, doch Chur wehrte sich erfolgreich. Die Bündner siegten 2:1.

Am Sonntag kommt es zu direkten Begegnungen der Teams unter dem Strich: Rapperswil spielt gegen Lausanne, Langnau gegen Chur.

swissinfo und Agenturen

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