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Wieder Blamage in Zypern

Fournier (rechts) kämpft gegen Costas Kaiafas und das miserable Wetter. Keystone

Die Schweizer Nationalmannschaft erzielte gegen die bescheidenen Gastgeber in Nicosia bloss ein 1:1-Remis. Im Penaltyschiessen verlor sie sogar 4:2.

Im Elfmeterschiessen versagten Celestini und Cabanas; ihre zu wenig wuchtigen Schüsse wurden vom souverän reagierenden zypriotischen Torhüter Panayiotou von Anorthosis Famagusta abgewehrt. Captain Jörg Stiel vermochte keinen Penalty zu halten, so dass der Gastgeber den Einzug in den Final des Vierländerturniers schaffte.

Fünf ungenutzte Chancen

Nach 45, 90 und 120 Minuten lautete das Skore nach Treffern von Michail Constantinou und Hakan Yakin 1:1, obwohl die Schweiz vor allem in der ersten Stunde klar dominiert hatte, aber fünf erstklassige Chancen verpatzt hatte.

Nach einem Fehler von Fournier brachte Goalgetter Michail Costantinou die schwach gestarteten Einheimischen nach der ersten Offensivaktion der Gastgeber in Führung. Hakan Yakin glich mit einem Kopfball auf Flanke von Fournier zum 1:1 aus. Der Stürmer des FC Basel, der zuvor zwei erstklassige Torgelegenheiten ausgelassen hatte, erzielte das sechste Tor in seinem 14. Länderspiel.

Die Nati geht harten Zeiten entgegen

Nach einer Stunde sank das Niveau auf ein bedenkliches Mass und passte sich dem trostlosen Wetter an. Obwohl die Schweizer engagiert auftraten und bemüht waren, positive Zeichen beim proklamierten Neuanfang zu setzen, missriet ihnen diese Absicht klar.

Mit der zweiten Niederlage im dritten Duell gegen Zypern hat sich die Schweiz erneut blamiert. Nationalcoach Köbi Kuhn und seinen Schützlingen stehen harte Zeiten bevor, obwohl es sich nur um einen Test handelte und bei nasskalter Witterung erschwerte Bedingungen vorherrschten.

swissinfo und Agenturen

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