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Die drei Neuen in der Berner Regierung

Keystone-SDA

Neue Gesichter im Berner Regierungsrat: Mit Raphael Lanz (SVP), Reto Müller (SP) und Aline Trede (Grüne) ziehen gleich drei Neue in die Kantonsregierung ein.

(Keystone-SDA) Der 57-jährige Thuner Raphael Lanz ist studierter Rechtsanwalt und war unter anderem Gerichtspräsident in Thun. Von 2007 bis 2010 gehörte der SVP-ler dem Stadtparlament an. 2010 schaffte er den Sprung in den Gemeinderat und wurde auf Anhieb zum Stadtpräsidenten gewählt. Von ihn versprachen sich viele frischen Wind, nachdem das Stadtpräsidium 40 Jahre lang in SP-Hand war.

Seit 2014 gehört Lanz auch dem Grossen Rat an. Er gilt als gemässigter SVP-Politiker. In seine Amtszeit als Thuner Stapi fallen der Bau des Schlossberg-Parkhauses, die Ortsplanungsrevision, diverse Arealentwicklungen und eine Steuersenkung, aber auch ungelöste Verkehrsprobleme mit teils umstrittenen Verkehrsversuchen.

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Die 42-jährige Grüne Aline Trede betreibt neben ihrem Amt als Nationalrätin eine Kommunikationsfirma. Sie erlangte als Grünen-Fraktionschefin im Bundeshaus nationale Bekanntheit. Im parteiinternen Rennen um die Regierungsnominierung setzte sie sich durch gegen die Bieler Gemeinderätin Lena Frank und den Meiringer Grossrat Beat Kohler.

Die einstige Mitbegründerin der Jungen Grünen Schweiz startete ihre Politkarriere im Berner Stadtparlament, bevor sie 2013 in den Nationalrat nachrutschte. Nach verpasster Wiederwahl 2015 kehrte sie 2018 in die Grosse Kammer zurück.

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Der 47-jährige Sozialdemokrat Reto Müller ist ausgebildeter Lehrer. Politisch aktiv ist der Oberaargauer seit der Jahrtausendwende. Von 2003 bis 2009 war er Stadtrat in Langenthal, anschliessend Gemeinderat. 2017 wurde er zum vollamtlichen Stadtpräsidenten gewählt. Im Grossen Rat sitzt er seit 2023.

Partei-intern setzte sich Müller gegen den ehemaligen Nationalrat Adrian Wüthrich durch. Die SP-Basis gab Müller in einer Kampfwahl den Vorzug. Im Regierungsrat «erbt» Reto Müller den Sitz von Christoph Ammann, der vor seiner Zeit in der Kantonsregierung ebenfalls Lehrer war und diesmal nicht mehr zur Wahl antrat.

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