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Die Stadt Rorschach SG sagt das Feuerwerk vor dem 1. August ab

Keystone-SDA

Die Stadt Rorschach hat das für den 31. Juli geplante Feuerwerk anlässlich der Bundesfeier kurzfristig abgesagt. Eigentlich wäre das Feuerwerk auf dem See vom absoluten Feuerverbot im Kanton St. Gallen ausgenommen.

(Keystone-SDA) «Es macht keine gute Falle, wenn wir beim aktuell geltenden Feuerverbot von der Ausnahmebewilligung Gebrauch machen», sagte der Rorschacher Stadtschreiber Richard Falk auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit einen Bericht von «Tagblatt Online», gemäss dem sich der Stadtpräsident von Rorschach und der Gemeindepräsident von Goldach dazu entschieden, das Feuerwerk anlässlich der Bundesfeier auf der Arionwiese in Rorschach am 31. Juli abzusagen.

Eine Gefahr hätte das Feuerwerk gemäss Richard Falk trotz der aktuellen Trockenheit wohl kaum dargestellt. Gezündet wird dieses auf dem See und kleine, private Feuerwerke auf der Arionwiese sind ohnehin verboten. Die Absage sei auch als Zeichen der Solidarität mit Frankreich zu verstehen. «In Frankreich kämpfen sie gegen Feuer und Waldbrände. Es hat auch mit Respekt zu tun, dass wir dieses Jahr auf das Feuerwerk verzichten.»

Was mit dem Feuerwerk geschieht, das hätte gezündet werden sollen, ist gemäss Falk noch nicht klar. «Wir arbeiten mit dem Feuerwerkslieferanten bereits seit Jahren zusammen und finden sicherlich eine Lösung.» Eine könnte sein, die Raketen ein Jahr lang einzulagern und 2027 zu verwenden. Dann soll es gemäss dem Stadtschreiber wieder ein Feuerwerk geben.

Feuerwerk bei Rapperswil-Jona SG soll gezündet werden

Weniger Leute an der Bundesfeier erwartet Richard Falk wegen des abgesagten Feuerwerks nicht. Schliesslich sei mit Bundesrat Martin Pfister (Mitte), Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), ein Redner vor Ort, der viele Leute anziehen werde. «Allenfalls gehen die Leute dieses Jahr dann etwas früher von der Feier, wenn im Anschluss kein Feuerwerk gezündet wird», so Falk.

Feuerwerke soll es bald auch bei Rapperswil-Jona geben, und zwar am Seenachtfest am 7. und am 8. August. Diese werden «nach aktuellem Stand» durchgeführt, wie Projektleiterin Vera Trachsel von Rapperswil Zürichsee Tourismus am Dienstag auf Anfrage schrieb. Die Feuerwerke, die gemäss Trachsel nicht von der Stadt finanziert werden, fänden ausschliesslich auf beziehungsweise über dem Zürichsee statt. «Nach aktuellem Kenntnisstand bestehen deshalb keine Gründe, die gegen eine Durchführung sprechen.»

Die Situation werde laufend beobachtet und der Austausch mit den Behörden sei eng. Aufgrund der Trockenheit sind gemäss Trachsel bereits weitergehende Sicherheitsmassnahmen getroffen worden. Das Feuerwerk wird von einer zusätzlichen Brandwache begleitet und der Abstand der Abschussplattformen zum Ufer wird vergrössert. «Sämtliche von den Behörden geforderten erhöhten Sicherheitsmassnahmen werden vollumfänglich umgesetzt», so Trachsel.

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