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Echo der Zeit

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Vorwürfe wegen mutmasslichem illegalem Organhandel

Der Tessiner Ständerat Dick Marty hat die Vorwürfe wegen mutmasslichem illegalem Organhandel im Auftrag des Europarates untersucht. Er kommt zum Schluss, dass während des bewaffneten Konfliktes im Kosovo in den 90er Jahren tatsächlich serbischen Gefangenen Organe entnommen und gegen teures Geld verkauft worden waren. Marty wirft der kosovarischen Führungsriege um den heutigen Ministerpräsidenten Hashim Taci vor, von diesen blutigen Geschäften zumindest gewusst zu haben. Jetzt hat der Europarat Martys Bericht diskutiert, gelobt und  abgesegnet.

Kosovo: Kriminelle Regierung?

Parallel zur Debatte im Europarat über den Bericht des Sonderberichterstatters Dick Marty, veröffentlichte der britische «Guardian» einen Artikel, der sich auf geheime Nato-Dokumente stützt. Darin wird Ministerpräsident Hashim Thaci als «einer der grössten Fische» im organisierten Verbrechen im Kosovo bezeichnet, im Organhandel, aber auch im Drogen- und Waffenhandel. Gespräch mit Südosteuropa-Korrespondent Walter Müller.

Grossdemo in Kairo gegen die Regierung

Neidvoll schauen die Menschen im arabischen Raum nach Tunesien, wo die Proteste der Bevölkerung den Diktator an der Spitze so rasch zu Fall brachten. Der ägyptische Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei gab sich überzeugt, das sei ein Weckruf für Ägypten und die ganze arabische Welt. Der Oppositionelle behielt Recht. Tausende gingen in Kairo auf die Strasse gegen ihren Despoten Präsident Mubarak.

Najib Mikati ist der neue Premierminister im Libanon

Mikati ist Sunnite, stammt aus Tripoli, und er war der Kandidat der radikalen schiitischen Hisbollah und ihren Allierten. Sie haben nun die Parlamentsmehrheit im Libanon. Der bisherige Ministerpräsident Saad Hariri und seine Anhänger finden sich nur schwer mit ihrer Niederlage ab. Mit der neuen Hisbollah-dominierten Regierung drohe dem Land eine gefährliche Einflussnahme Irans und Syriens, sagt das prowestliche Hariri-Lager.

Österreich ist mit seinen Kyoto-Zielen im Hintertreffen

Ähnlich wie die Schweiz, hatte sich Österreich beim Klimaschutz einst ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch während die Schweiz die Vorgabe des Kyoto-Protokolls noch mit Müh und Not erreichen könnte, ist Österreich fast hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. Wien wird hunderte Millionen Euro in den Kauf von Verschmutzungsrechten stecken müssen. Gegen die Ursachen aber wird fast nichts unternommen.

Schützenvereine gegen Waffenschutz-Initiative

Seit Monaten machen sie mobil und wehren sich vehement gegen die Initiative «Schutz vor Waffengewalt», über die Mitte Februar abgestimmt wird. Die Initiative will den Kauf von Waffen strenger regeln, und die Sturmgewehre der Militärangehörigen in die Zeughäuser verbannen. Dagegen wehren sich die rund 175'000 Mitglieder des Schweizer Schiessportverbandes und ihre über 3'000 Schützenvereine.

Die Renaissance der Mundart-Literatur

Die Mundart-Literatur galt lange als Kitsch, als verstaubte und etwas banale Gattung für die Geschenkecke. Doch seit in Dialekt gerappt und geslamt wird, hat die Mundart-Literatur wieder Rückenwind. Stadttheater programmieren Mundartstücke, und einzelne Bücher auf Schweizerdeutsch schaffen es in die Bestsellerlisten.

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