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PARIS (awp international) - Der französische Energieversorger Electricite de France (EdF) will seine Erneuerbare-Energien-Tochter EdF Energies Nouvelles (ENN) komplett übernehmen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, will es 40 Euro je Aktie von ENN zahlen. Alternativ bietet der Versorger je 13 ab Januar 2011 dividendenberechtigten EdF-Aktien für je 11 EEN-Aktien an. Zudem plant EdF ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 0,3 bis 1 Milliarde Euro. Damit soll unter anderem eine zu starke Verwässerung der Aktien für die Aktionäre verhindert werden.
Mit der Ankündigung bestätigt sich ein Bericht der französischen Zeitung "Le Monde". Diese hatte von dem anstehenden Kauf der Ökostromtochter berichtet, nachdem beide Unternehmen am Freitag vom Aktienhandel ausgesetzt worden waren. Dem Bericht zufolge ist EEN am Markt derzeit mit 2,8 Milliarden Euro bewertet, 50 Prozent liegen bei EdF.
Die Mouratoglou Group, die 25,1 Prozent an EEN hält, hat sich laut EdF bereit erklärt, ihr Paket abzugeben. Sie mache zur Hälfte von dem Barangebot und zur anderen Hälfte von dem Angebot zum Aktientausch Gebrauch. Der Rest der Aktien, 24,9 Prozent, befindet sich im Streubesitz.
Das Barangebot stelle eine Prämie von 10,4 Prozent zum Schlusskurs vom Donnerstag dar und von 23,8 Prozent zum Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate. Die Transaktion werde einen sofortigen positiven Effekt von mehr als zwei Prozent auf das Nettoergebnis von EdF haben, hiess es. Nach Steuern lägen die Synergien aus dem Kauf bei 30 Millionen Euro, die Auswirkungen auf die Verschuldungssituation von EdF seien begrenzt.
Mit dem Schritt tun es die Franzosen dem spanischen Energieversorger Iberdrola gleich. Dieser hatte vor einem Monat ebenfalls seine Ökostrom-Tochter zurückgekauft. EdF stand an der Börse seit der Atomkatastrophe in Japan massiv unter Druck und hat seither 15 Prozent an Wert eingebüsst. Das Unternehmen erzielt einen hohen Anteil seiner Energie nuklear. Dazu kommt eine politische Diskussion in Frankreich über steigende Strompreise./nmu/he

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