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Edipresse/Technisches Personal stellt Direktion ein Ultimatum

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 17:10 publiziert

Lausanne (awp/sda) - Angestellte von Druck und Technik des Westschweizer Verlagshauses Edipresse stellen der Direktion ein Ultimatum bis 2. November. Verlangt werden echte Verhandlungen, um die Zahl der angekündigten Entlassungen zu beschränken und einen Sozialplan zu erreichen.
Die Direktion von Edipresse habe bis am kommenden Montag um 12 Uhr Zeit, um auf die Forderungen einzugehen, teilte die Mediengewerkschaft Comedia am Donnerstag mit. Das Personal der Druckerei und der Druckvorstufe ist von den Entlassungen stark betroffen.
Werden die Verhandlungen abgelehnt, will das Personal Schritte unternehmen, um seine Ansprüche durchzusetzen. Die Entlassungen seien nicht eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sagte Roland Kreuzer, Co-Präsident von Comedia. Vielmehr dienten sie dazu, Edipresse und die neue Besitzerin Tamedia rentabler zu machen.
Die von den Entlassungen ebenfalls betroffenen Redaktionen haben den Sozialplan akzeptiert; die Angestellten in Druck und Technik halten die für sie vorgesehen Begleitmassnahmen für völlig ungenügend.
Anfang Oktober hatte das Westschweizer Medienunternehmen Edipresse Entlassungen angekündigt: Betroffen sind 30 Stellen in den Redaktionen, 50 in der Druckerei und 20 in der Produktion. Betroffen vom Abbau sind neben anderen Publikationen die Zeitungen "Le Matin", "24 heures" und "Tribune de Genève".
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