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DÜSSELDORF (awp international) - Der Energiekonzern Eon rechnet vom kommenden Jahr an mit Belastungen für sein Ergebnis durch den seit Mitte 2008 gesunkenen Preis für Strom an der Börse. Die Margen im Kraftwerksgeschäft würden dadurch unter Druck geraten, sagte Finanzchef Marcus Schenck am Mittwoch. Bislang spürte das Unternehmen vom Rückgang wenig, weil es einen Grossteil seiner Produktion Jahre im Voraus zu festen Preisen verkauft hat. Dieser Puffer ist nun aufgebraucht. Seit Mitte 2008 sind die Grosshandelspreise für Strom an der Leipziger Strombörse um fast 40 Prozent gesunken.
Ob diese Entwicklung zu den von Verbraucherschützern geforderten Preissenkungen für die Endkunden führen wird, liess Vorstandschef Johannes Teyssen am Mittwoch offen. Die Preise im Vertrieb würden im Wettbewerb gebildet. Der Spielraum nach unten werde aber durch die steigenden Kosten für die gesetzlich festgeschriebene Förderung der erneuerbaren Energien begrenzt.
Er rechne damit, dass vor allem wegen des Solarbooms in Deutschland die Kosten für die Ökostromumlage von derzeit rund 2 auf mehr als 3 Cent je Kilowattstunde steigen wird, sagte Teyssen. Um dies auszugleichen, müsse der Strom an der Börse um 10 Euro pro Megawattstunde sinken. Derzeit liegt der Börsenpreise für die Megawattstunde bei knapp 50 Euro im Grundlastbetrieb. Die Verbraucher zahlen in Deutschland derzeit im Schnitt 23 Cent je Kilowattstunde./nl/he

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