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MADRID (awp international) - Die Gefahr eines Fluglotsenstreiks in Spanien hat drastisch zugenommen. Die Lotsengewerkschaft USCA und die Flughafenbehörde AENA setzten am Wochenende ihre Verhandlungen über eine Beilegung des Tarifkonflikts bis auf weiteres aus. Die dem Verkehrsministerium unterstellte AENA will die Gespräche mit den Fluglotsen erst dann fortsetzen, wenn diese ihren Streikbeschluss zurücknehmen.
Die Fluglotsen hatten am Dienstag fast einstimmig beschlossen, aus Protest gegen eine Neuregelung der Überstunden und der Ruhezeiten die Arbeit niederzulegen. Sie liessen jedoch offen, wann der Streik beginnen und wie lange er dauern soll. Die Flughafenbehörde nahm daraufhin Verhandlungen mit der Lotsengewerkschaft auf, um einen Streiks mitten in der Reisezeit noch abzuwenden.
Beide Seiten erreichten in den Gesprächen eine Annäherung, aber keine Einigung. Die AENA schlug ein Schlichtungsverfahren vor. Die Lotsengewerkschaft verlangte demgegenüber ein Treffen mit dem Verkehrsminister José Blanco, was dieser jedoch ablehnte.
Die Tourismuswirtschaft forderte die Lotsen auf, ihren Streikbeschluss zurückzunehmen. Die Branchenverbände wiesen darauf hin, dass aufgrund der anhaltenden Ungewissheit viele Urlauber Reiseziele ausserhalb Spaniens ansteuerten. Nach Angaben des Hoteliersverbandes CEHAT bringt die Streikdrohung der Branche schon jetzt pro Tag Verluste von 40 Millionen Euro ein./hk/DP/he

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