Ex-Cern-Chefin Gianotti soll KI-Gipfel in Genf zum Erfolg machen
Der Bundesrat hat eine Delegierte für den im Juni 2027 in Genf stattfindenden fünften Weltgipfel für Künstliche Intelligenz (KI) ernannt. Es handelt sich um die frühere Generaldirektorin der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern), Fabiola Gianotti.
(Keystone-SDA) Wie der Bundesrat nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte, erhält Gianotti die Aufgabe, die strategische und inhaltliche Positionierung des Gipfels mitzuprägen, hochrangige nationale und internationale Akteure zu mobilisieren und Impulse für mögliche Initiativen und Ergebnisse des Gipfels zu geben.
Gianotti leitete das Cern von 2016 bis 2025. Als solche verfüge sie über umfassende Erfahrung in der Führung einer komplexen internationalen Wissenschaftsinstitution und sei international hervorragend vernetzt, schreibt der Bundesrat.
Der Bundesrat hat auch die strategische Ausrichtung für den «Geneva AI Summit» festgelegt. Er verfolgt das Ziel, in Sachen KI konkrete Partnerschaften, Initiativen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln, welche über den Gipfel hinaus Wirkung entfalten.