Crossair-Saab bei Zürich mit 10 Insassen abgestürzt
Ein Passagierflugzeug der Crossair mit zehn Personen an Bord ist am Montagabend kurz nach 18.00 Uhr nach dem Abflug vom Zürcher Flughafen abgestürzt. Gemäss Flughafen Zürich handelt es sich um eine Propellermaschine vom Typ Saab 340.
Ein Passagierflugzeug der Crossair mit zehn Personen an Bord ist am Montagabend kurz nach 18.00 Uhr nach dem Abflug vom Zürcher Flughafen abgestürzt. Gemäss dem Infodienst des Flughafens Zürich handelt es sich um eine Propellermaschine vom Typ Saab 340.
Sie war nach Dresden unterwegs. Die Absturzursache ist noch unbekannt. An Bord befanden sich sieben Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Es handelt sich um den Kurs Crossair LX498 nach Dresden. Der Krisenstab des Flughafens Zürch wurde unmittelbar nach dem Absturz einberufen. Das Care-Team zur psychologischen Betreuung der Angehörigen wurde aufgeboten.
Der Flughafen Zürich wurde nach dem Absturz für kurze Zeit geschlossen. Diana Müller vom Pressedienst der Crossair sagte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, ein Team der Crossair sei zum Absturzort aufgebrochen
Die zweimotorige, City-Liner genannte Crossair-Maschine war in Zürich zu einem Flug nach Dresden (D) gestartet. Das Absturzgebiet liegt auf Gemeindegebiet von Niederhasli im Ortsteil Nassenwil.
Wie der Informationsdienst des Flughafens Zürich mitteilte, liegen Wrackteile im Umkreis von 500 Metern um die Absturzstelle herum verstreut. Bergungsmannschaften von Sanität und Flughafenfeuerwehr waren vor Ort. Die Unglücksstelle wurde weiträumig abgesperrt. Die Gegend ist dünnbesiedelt.
Augenzeugen berichteten von einem Blitz am Himmel und einem Feuerball. Die Maschine habe «ungewöhnliche Geräusche» gemacht und sei praktisch in der Luft explodiert. Noch zwei Stunden nach dem Absturz über einem offenbar unbewohnten Gelände stand eine dicke Rauchsäule über der Absturzstelle in der Nähe der Gemeinde Niederhasli.
Die Maschine verschwand kurz vor 18.00 Uhr von den Bildschirmen des Flughafens Kloten, bestätigte die Kantonspolizei Zürich. Über Tote, Verletzte oder Überlebende lagen noch keine Meldungen vor.
Erster Verlust einer Crossair-Maschine
«Das Schlimmste, was passieren kann, ist eingetreten», sagte Crossair-Geschäftsleitungsmitglied Andre Dose der AP. Er sei sehr betroffen und sehr besorgt über das Schicksal der Passagiere und ihrer Angehörigen. Über die Zahl der Opfer konnte er vorerst keine Angaben machen. Laut Dose ist es das erste Mal in der 25-jährigen Geschichte der Crossair, dass eine Maschine verloren gegangen ist.
SRI und Agenturen
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