Expo.02: Vorerst «nur» 37 Ausstellungen
Die Expo.02 soll auf vier Arteplages 37 Ausstellungen umfassen. Auf dieses um elf Ausstellungen reduzierte "Basisprojekt" einigte sich das Steuerungskomitee unter Franz Steinegger auf Vorschlag der Generaldirektion.
Bei gesicherter Finanzierung seien jedoch noch zusätzliche Ausstellungen möglich. Mit dem Entschluss für das Basisprojekt sei ein wichtiger Schritt für die künftige Landesausstellung gemacht worden, teilte die Expo-Leitung am Dienstag (19.12.) mit.
Die Attraktivität jeder der vier Arteplages wie auch deren effizienter Betrieb würden damit garantiert. Zugleich könne nun das Sponsoring gezielt auf die Ausstellungen im Basisprojekt ausgerichtet werden. Dieses umfasst elf Ausstellungen in Biel, je acht Ausstellungen in Murten und Yverdon-les-Bains, neun Ausstellungen in Neuenburg sowie ein Spezialprojekt.
Man habe einen Kompromiss getroffen zwischen den visionärsten und den realistischsten Projekten, sagte Franz Steinegger am Dienstag nach der Sitzung des Comité directeur in Neuenburg. Die Anzahl von 37 Ausstellungsprojekten entspreche den Möglichkeiten und Erwartungen bezüglich der Finanzierung.
34 Projekte seien bis jetzt durch Sponsorengelder teilweise oder ganz gedeckt. Die Suche nach Sponsoren gehe weiter, denn die Kosten seien nicht gänzlich gedeckt und es bestehe weiterhin ein Risiko. Die Expo.02 sei für die Planung und Realisierung von 13 Projekten selbst zuständig. Für jede Ausstellung wird eine verantwortliche Person ernannt.
Die Namen der zum Zug kommenden Projekte will die Expo-Leitung in einem «geeigneten Moment» bekanntgeben.
11 Projekte weniger…
Damit ist die Expo.02 um nicht weniger als elf Ausstellungsprojekte reduziert worden. Die Chancen zur Erhöhung der Ausstellungszahl auf den einzelnen Arteplages werden von Steuerungskomitee und Generaldirektion aber als intakt beurteilt.
Man habe die Türen für Zusatzprojekte offen gelassen, allerdings nur, wenn deren Finanzierung vollständig durch die Privatwirtschaft gesichert sei und die Zusagen in den kommenden zwei bis sechs Monaten erfolgten. Ein letzter Aufruf an die Unternehmen soll in den kommenden Wochen erfolgen.
swissinfo und Agenturen
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