Feintool steigert Halbjahres- Gewinn um fast 40 Prozent
Die Feintool-Gruppe weist für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 1999/2000 (per 31.03.) einen Umsatz- und Gewinnsprung aus. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Reingewinn um 39,2 Prozent auf 13,1 Mio. Franken.
Beim Umsatz resultierte ein Plus von gar 46,5 Prozent auf 194,9 Mio. Franken.
Die Feintool International Holding mit Sitz in Lyss (Kanton Bern), die in den Bereichen Feinschneid- und Umformtechnologie einen Weltmarktanteil von 60 Prozent hält, verbesserte in der Berichtsperiode das operative Ergebnis um 41,0 Prozent 14,6 Mio. Franken, wie die Firmengruppe am Donnerstag (18.05.) mitteilte.
Über 70 Prozent des Umsatzes aus dem Kerngeschäft
Im ersten Halbjahr hätten rund 71 Prozent des Gruppenumsatzes aus dem angestammten Geschäftsbereich Feinschneiden/Umformen gestammt, gab Feintool weiter bekannt.
Der Geschäftsbereich Verbinden/Automatisieren, der neben der Baltec-Gruppe auch die Aktivitäten der übernommenen IMA Automation GmbH (per 01.01.2000) beinhaltet, hat 14 Prozent zum Umsatz beigetragen. Die restlichen 15 Prozent gehen auf das Konto des mit der Akquisition der Mühlemann AG am 1. Mai 1999 geschaffenen Geschäftsbereichs Kunststoff-/Metallkomponenten.
Umsatzsteigerung von 30 bis 40 Prozent angestrebt
Unter Berücksichtigung aller Veränderungen im Konsolidierungskreis strebt Feintool für das ganze Geschäftsjahr 1999/00 eine Nettoumsatzsteigerung um 30 bis 40 Prozent auf 390 bis 410 Mio. Franken an. Bei einer operativen Marge von 7,5 Prozent soll eine Verbesserung des Reingewinns in der Grössenordnung von 15 bis 25 Prozent erreicht werden.
Nach einer erfolgreichen Umsetzung der Akquisitionsstrategie stünden in den nächsten Monaten die Integration der neuen Gesellschaften und die Verbesserung der operativen Margen in einen Zielkorridor von 10 bis 12 Prozent im Vordergrund, teilte die Feintool-Gruppe weiter mit.
swissinfo und Agenturen
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