The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Gelder von Schweizer Firmen im US-Wahlkampf: die Zahlen

Geroge W. Bush und die Republikaner profitieren von Schweizer Geldern. Keystone

Die Spenden-Dollars für den Wahlkampf in den USA sprudeln üppig. Auch Niederlassungen von Schweizer Firmen spenden tüchtig mit. Dabei gingen gut drei Viertel der Gaben an den Republikaner George W. Bush.

Eine Liste der Niederlassungen von Schweizer Firmen, die im Wahlzyklus 2000 grössere Beiträge gespendet haben:

PaineWebber: 1’213’400 Dollar
Credit Suisse First Boston: 1’067’420 Dollar
Novartis: 378’000 Dollar
Ciba: 141’670 Dollar
Nestle USA: 118’650 Dollar
Roche: 102’460 Dollar
Zurich Versicherungen: Dollar 87’500
ABB: 42’750 Dollar

Das Finanzinstitut PaineWebber, das soeben von der UBS übernommen wurde, befindet sich mit seiner Spende von über 1,2 Mio. Dollar auf Platz 61 der grosszügigsten Geldgeber. Die Spende von gut einer Million Dollar sichert der Schweizer Niederlassung der CS Group Rang 83.

Gemäss den Angaben der Bundes-Wahlkommission (FEC) liessen die Amerikanischen Niederlassungen der Schweizer Firmen Novartis, Roche und Ciba, sowie Nestlé USA, Credit Suisse First Boston und PaineWebber hauptsächlich den Republikanern Geld zukommen. In kleinerem Rahmen spendeten auch die ABB und die Zürich Versicherungen.

Die Schweizer Niederlassungen warfen für diesen Wahlkampf aber insgesamt weniger auf als im Wahljahr 1996, wo Bob Dole gegen Bill Clinton antrat.

Am meisten (11 Mio. Dollar) spendeten Anwaltskanzleien für Bush und Gore, dicht gefolgt von Rentnern und Rentnerinnen (10 Mio.). Rund fünf Mio. trieben Immobilienhändler auf, ebenso viel kam von Investment Banken.

Die Spenden im Rennen um das Amt des Präsidenten, den Senat und das Repräsentantenhaus müssen offen dargelegt werden. Die Liste kann bei der Bundes-Wahlkommission eingesehen werden.

Während ausländische Firmen keine Wahlkampfspenden machen dürfen, ist es deren Niederlassungen in den Vereinigten Staaten gestattet, die Kampagnen zu unterstützen.

Fast alle kapitalstarken Schweizer Firmen lassen sich in den USA zudem durch sogenannte Lobbyisten vertreten. Diese werden dafür bezahlt, die Anliegen der Firmen gegenüber den Politikern zu vertreten.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft