High Tech made in Switzerland
Das einstige Heidi-Land Schweiz ist ein idealer Standort für High Tech-Unternehmen. Dies betonte Volkswirtschafts-Minister Pascal Couchepin am "Schweizer Tag" an der Computermesse CeBIT in Hannover.
Bundesrat Couchepin wies am Montagabend (26.03.) am Schweizer Empfang auf die Attraktivität der Schweiz als Wissens- und Technologie-Standort für Firmen hin.. Nestlé, Schindler oder Sulzer und das Label «Made in Switzerland» seien noch heute Synonyme für höchsten Standard und Qualität.
Schlüssel der Erfolgsstory
Die erwähnten Firmen ebenso wie die Erfindung der Schweizer Uhr als Inbegriff von Schweizer Qualität existierten bereits seit über hundert Jahren, meinte Couchepin. Erstaunlicherweise schon zu der Zeit also, als Johanna Spiri 1880 ihr Heidi gechrieben habe. Forschung und Entwicklung seien ein Schlüssel der Erfolgsstory der Schweiz.
Zu den besten Wirtschafts-Standorten der Schweiz
Als Wirtschaftsminister habe er ein besonderes Interesse am Erhalt eines günstigen Forschungs-und Entwicklungs-Umfelds. Denn technologischer Fortschritt sei ein wichtiger Faktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
Es wird mehr gearbeitet als anderswo
Weitere Elemente, die die Schweiz als attraktiven Wirtschaftsstandort auszeichnen, sind gemäss Couchepin die grosse politische Stabilität, der soziale Friede, tiefe Lohn-Nebenkosten und eine hohe Arbeitsmoral. Durchschnittlich arbeite ein Schweizer Angestellter fast 2’000 Stunden pro Jahr, 173 Stunden mehr als sein deutscher Kollege.
Fünftgrösstes Ausstellungsland
Die Schweiz ist mit über 130 Direktausstellern das fünftgrösste Ausstellerland an der diesjährigen Computer-Messe in Hannover. Insgesamt zeigen über 8’000 Aussteller aus 60 Ländern – so viele wie nie zuvor – noch bis zum 28. März ihre neusten Geräte, Software-Angebote und Dienstleistungen.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch