Internet- Plattform für Bildungsthemen
Die Vielzahl von Bildungsangeboten im Internet in der Schweiz sollen zusammengefasst und einfacher zugänglich werden. Bund und Kantone wollen deshalb für knapp vier Millionen Franken einen schweizerischen Bildungsserver einrichten.
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) begründete die Initiative am Montag (19.06.) mit dem rasant wachsenden Stellenwert des Internets und der Vielzahl der bestehenden Bildungsangebote.
So gibt es heute in der Schweiz elf kantonale, beziehungsweise regionale, Bildungsserver, Dutzende von Angeboten der Erziehungsdirektionen, der didaktischen Zentren und der Berufsberatung sowie 1’100 Homepages von Schulen.
Mit dem nationalen Bildungsserver sollen die Angebote der Informations- und Kommunikationstechnologien sinnvoll vernetzt und zu einer Plattform zusammengefasst werden, die den Zugang zu Bildungsthemen erweitert und erleichtert. Geplant sind laut EDK zum Beispiel Datenbanken mit Links, Lerninhalten und Unterrichtshilfen.
In den kommenden beiden Jahren wird die EDK Kosten von je 950’000 Franken für den Aufbau des Servers übernehmen und sich ab 2003 zur Hälfte an den Betriebskosten beteiligen.
Der Bund wird gleich viele Mittel wie die Kantone für den Aufbau bereit stellen und die andere Hälfte der Betriebskosten übernehmen, wie Fritz Wüthrich vom EDK-Generalsekretariat auf Anfrage erklärte.
Die Initiative wurde von der EDK an ihrer Plenarversammlung vom vergangenen 8. Juni beschlossen und steht im Zusammenhang mit den vor 15 Jahren verabschiedeten Leitlinien zur Informatik in den Volksschulen.
swissinfo und Agenturen
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