Jean Ziegler erhält Bruno Kreisky-Preis
Der bekannte Schweizer Sozialdemokrat und Soziologie- Professor Jean Ziegler sowie ein österreichischer Journalist, erhalten die diesjährigen, mit je 50'000 Schilling (5'800 Franken) dotierten Bruno Kreisky- Preise für "das politische Buch".
Der bekannte Schweizer Sozialdemokrat und Soziologie- Professor Jean Ziegler sowie der Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung «Falter», Armin Thurnher, erhalten die diesjährigen, mit je 50’000 Schilling (5’800 Franken) dotierten Bruno Kreisky- Preise für «das politische Buch».
Die Preise werden am 21. Januar zum siebenten Mal überreicht. Ziegler wird für sein publizistisches Gesamtwerk ausgezeichnet, aus dem namentlich die Titel «Die Schweiz wäscht weisser» (1990) und «Die Schweiz, das Gold und die Toten» (1998) auf internationales Interesse stiessen.
Turnher bekommt die Auszeichnung für sein Buch «Das Trauma, ein Leben. Österreichische Einzelheiten». Neben den beiden Hauptpreisen werden am 21. Januar im Bruno-Kreisky-Forum für internationalen Dialog in Wien-Döbling vier Anerkennungspreise für Bücher vergeben.
Zudem wird ein mit 30’000 Schilling dotierter Sonderpreis des Freien Wirtschaftsverbandes Wien für besondere verlegerische Leistungen an den Wieser Verlag Klagenfurt verleihen.
Seit 1993 wird von der Bildungsorganisation der SPÖ und vom Renner-Institut im Gedenken an Bruno Kreisky ein Preis für politische Literatur vergeben, die sich an den Zielvorstellungen seines politischen Lebenswerks orientiert.
Bisherige Preisträger waren u. a. der ORF-Journalist Paul Lendvai, Hans Peter Martin, der für seine «Globalisierungsfalle» ausgezeichnet wurde und jetzt für die SPÖ im Europäischen Parlament sitzt, und die «Zeit»-Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff.
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