Mehr Lohn für Bauern
Im Jahr 2000 haben die Schweizer Bauern durchschnittlich 64'675 Franken verdient. Dies sind im Vergleich zu den drei Vorjahren 18% mehr. Die Talbetriebe profitierten von dieser Entwicklung stärker als jene im Berggebiet.
In den Jahren 1997 bis 1999 verdienten die Landwirte im Mittel 54’948 Franken, wie den definitiven Resultaten der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft (FAT) zu entnehmen ist.
BSE mit wenig Einfluss
Der Preiszerfall während der zweiten BSE-Krise im November und Dezember 2000 hatte geringen Einfluss auf die bäuerlichen Einkommen, heisst es in der FAT-Studie. Im Gegenteil: Die Rindfleischproduktion hat geholfen, die im Milchbereich erlittenen Einbussen wett zu machen. Zur Steigerung der Einkommen trugen auch Früchte, Kartoffeln und Mais bei.
In den Talbetrieben nahm das Einkommen um 19% zu. Betriebe in der Hügelregion erwirtschafteten 17% und jene in der Bergregion 15% mehr. Die Studie führt dies darauf zurück, dass in gebirgigen Regionen weniger Gemüse angebaut wird.
Arbeitsverdienst
Der Arbeitsverdienst je Familienarbeitskraft stieg im Jahr 2000 auf 38’099 Franken im Mittel. Dies entspricht dem Stand von 1999 und einem Zuwachs von 14% im Vergleich zum Durchschnitt 1997 bis 1999 (33’553 Franken). Auch hier war der Zuwachs in der Talregion mit 17% am stärksten und mit 7% in den Bergen am geringsten. Dort verdienten die Betriebe pro Familienarbeitskraft 25’064 Franken.
Die Studie der FAT erfasst 3’419 Betriebe. Diese umfassen im Durchschnitt 19 Hektaren. An Arbeitskräften weisen sie durchschnittlich 1,3 Familienarbeitskräfte-Einheiten und 0,4 angestellte Arbeitskräfte auf.
swissinfo und Agenturen
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