The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Neue BSE-Fälle in der Schweiz: Generelles Tiermehlverbot gefordert

Seit Mai 1996 kennt die Schweiz verschärfte Vorschriften für Futtermittel. Trotzdem sind wieder zwei Rinder an BSE erkrankt. Das Konsumentenforum (KF) fordert jetzt ein generelles Verbot von Tiermehl.

Das Konsumentenforum forderte am Donnerstag (02.11.) ein generelles Tiermehlverbot. Dieses Verbot müsse auch für die Fütterung von Schweinen und Geflügel gelten, schreibt das KF. Zudem müssten alle Tiermehlbestände vernichtet werden.

Die beiden jüngsten BSE-Fälle nimmt das Bundesamt für Veterinärwesen (Bvet) zum Anlass, am Donnerstag und Freitag mit Fachleuten und den betroffenen Kreisen eine allfällige Erweiterung des Massnahmenpaketes zur Bekämpfung der Tierseuche BSE zu beraten.

Seit 1990 ist in der Schweiz der Einsatz von Fleisch- und Fleischknochenmehl bei der Rinderfütterung verboten. Im Mai 1996 wurde diese Vorschrift verschärft: BSE-Risiko-Organe wie Gehirn, Rückenmark oder Augen von Kühen dürfen nicht mehr zu Futtermehl verarbeitet werden, sondern müssen verbrannt werden.

swissinfo und Agenturen


Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft