Neun UMTS-Bieter zählen ihr Geld
An der Versteigerung von vier Schweizer UMTS-Mobilfunk-Lizenzen, die am 13. November beginnt, beteiligen sich die drei Schweizer Mobilfunk-Betreiber Swisscom, dSpeed/diAx und Orange. Dazu eine ganze Reihe ausländischer Telekom-Unternehmen.
Die deutsche Telekom-Tochter T-Mobile International AG mit Sitz in Bonn hat bereits in Deutschland eine UMTS-Lizenz ergattert. Ebenfalls mit einer deutschen Lizenz ausgerüstet ist Team 3G, ein Konsortium aus der spanischen Telefonica, der finnischen Sonera und der australischen One.Tel.
Mit der Telenor Mobile Communication streckt der Mobilbereich der staatlichen norwegischen Telefon-Gesellschaft die Fühler in die Schweiz aus. Allerdings hatte Telenor am Dienstag kurzfristig die Teilnahme an der ab 11. Oktober geplanten Auktion von drei Schweizer GSM-Lizenzen abgesagt.
Ebenfalls mitbieten will der Hongkonger Milliardär Li Ka-shing mit seiner Hutchison 3G Europe.
Schweizer mit ausländischen Partnern
Aber auch hinter den Schweizer Mobilfunk-Betreibern stehen ausser bei der Swisscom ausländische Partner. An der diAx-Tochter dSpeed ist der US-Kommunikationskonzern SBC zu 40 Prozent beteiligt. Orange ist zu je 42,5 Prozent eine Tochter der neuerdings zur France Telecom gehörenden britischen Orange und der deutschen Viag Telecom Beteiligungs GmbH.
An der Versteigerung der Lizenzen mischen die Briten direkt mit. Die englische NTL, seit einem Jahr Besitzerin des Kabelnetzbetreibers Cablecom, will über die Tochtergesellschaft Cablecom Management mitbieten. Bei Sunrise gehören British Telecom BT und Tele Danmark zu den ausländischen Aktionären.
swissinfo und Agenturen
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