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Pharma: Novartis erwartet Margen-Rückgang wegen Marketingschub

Acht neue Blockbusters sollen ab den Förderbändern der Novartis laufen und den Umsatz beflügeln. Keystone

Der Pharmakonzern Novartis rechnet mit einem Rückgang der Pharmamarge um 2 Prozent im Jahre 2001. Dies, weil Verkaufs- und Marketingausgaben auf rund einer Mrd. Franken erhöht werden, um mehrere neue Produkte im Markt einzuführen.

Am Mittwoch (06.12.) stellte sich das Novartis-Management wie jedes Jahr einer Runde von über 150 Analysten und präsentierte die Entwicklung im Forschungsbereich. Konzernchef Daniel Vasella konnte dabei auf 24 «brandneue» Produkte verweisen, deren Entwicklung in der letzten Phase steht oder die bereits in der Zulassungsprozedur stecken.

Blockbusters geplant

Acht solche Produkte sollen in den nächsten zwei Jahren vermarktet werden und «Blockbusters» werden. Der Umsatz des Basler Pharma-Giganten soll damit «beflügelt» werden, erwartet Vasella. Verkaufs- und Marketingausgaben sollen zur Einführung im Jahre 2001 auf 1 Mrd. Franken aufgestockt werden.

Wegen dieser Kosten erwartet die Firma, dass die Marge auf Pharma-Produkte um 2 Prozent sinken wird. Die gegenwärtige Pharmamarge steht bei 28 Prozent.

Diese Marge dürfte um 1 weiteres Prozent schrumpfen, wegen der Überführung des Geschäftsbereichs Augenheilmittel von CIBA Vision in die Novartis Pharma. Damit läge sie dann bei 25 Prozent.

Im laufenden Jahr sollen die operativen Margen aufgrund der gegenwärtigen Erfolge und des Einführungs-Programms erhalten bleiben, erklärte Konzernchef Vasella weiter.

swissinfo und Agenturen

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