Schokolade ist krisenresistent
Der weltweit grösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat im Geschäftsjahr 2007/08 den Umsatz markant gesteigert. Das Unternehmen verkaufte mehr und profitierte von gestiegenen Rohstoffpreisen. Der Gewinn nahm dagegen nur leicht zu.
Der Gewinn des in der Schweiz ansässigen Konzerns aus fortzuführenden Geschäftsbereichen stieg um 1% auf 209,1 Mio. Franken, wie Barry Callebaut mitteilte.
Ein Verlust aus dem Verkauf von Finanzanlagen sowie ein höherer Finanzaufwand hätten sich negativ auf den Konzerngewinn ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung weiter.
Werden die aufgegebenen Geschäftsbereiche noch miteinberechnet, verzeichnete Barry Callebaut dagegen einen Gewinnsprung um fast zwei Drittel auf 205,5 Mio. Franken.
Der Umsatz legte um 17,3% auf rund 4,8 Mrd. Franken zu. Bereinigt um Kakaopreis- und Währungseffekte, legte der Umsatz um 14,3% zu. Dank zusätzlicher Aufträge von bestehenden und neuen Kunden erhöhte sich die Verkaufsmenge um 10,1% auf 1,167 Millionen Tonnen.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Auszahlung von unverändert 11.50 Franken pro Aktie in Form einer Nennwert-Rückzahlung vor.
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