Schweizer auf Kontakt-Pflege
144 Schweizer Firmen nehmen an der Weltmesse für Fertigungstechnik (EMO) teil, die bis zum 19. September in Hannover stattfindet. Damit stellt die Schweiz hinter Deutschland und Italien das drittgrösste Ausstellerkontingent.
Die diesjährige EMO – sie wird alle zwei Jahre abwechselnd in Paris, Mailand und Hannover durchgeführt – wird von 2’200 Ausstellern aus 38 Ländern bestritten. Mit dieser Teilnehmerzahl und einer Ausstellungsfläche von 200’000 m2 sowie rund 100’000 Besucherinnen und Besuchern ist die EMO die weltweit grösste Fachausstellung der Branche.
Exportvolumen beibehalten
«Die schweizerischen Unternehmen der Werkzeugmaschinen-Branche haben die Investitionskrise der 90-er Jahr besser überstanden als ihre ausländischen Konkurrenten. Es ist ihnen deshalb gelungen, beim Exportvolumen den dritten Rang – gleichauf mit Italien hinter Japan und Deutschland – zu halten», stellt Jürg Pfluger, Präsident des Europäischen Verbandes der Werkzeugmaschinen-Branche (CECIMO), fest.
«Die schweizerische Werkzeugmaschinen-Industrie kommt mit etwa 12’000 Angestellten auf einen Jahresumsatz von 4,7 Mrd. Franken. 87 Prozent der Produkte werden exportiert. Das ist der Hauptgrund dafür, dass die Schweizer Beteiligung an internationalen Messen traditionsgemäss sehr hoch ist», sagte Pfluger.
Zur Kundentreue Sorge tragen
An der EMO werden nicht nur die vollständige Palette neuer Werkzeugmaschinen, sondern auch flexible Fertigungseinheiten und -systeme, Bearbeitungssysteme, Präzisionswerkzeuge, Software für die Produkteentwicklung und -herstellung oder etwa elektrische und elektronische Ausrüstungen für Werkzeugmaschinen präsentiert.
«Die EMO als wichtigste Messe ihrer Art in Europa ist für uns eine willkommene Gelegenheit, die Kundentreue zu pflegen und die Kontakte zu andern Herstellern aufrecht zu erhalten», versichert Justin Hulst, Direktor der EROWA in Büron LU, stellvertretend für die schweizerischen Aussteller an der EMO.
swissinfo und Agenturen
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