Stellenabbau bei der UBS geht weiter
Die grösste Bank der Schweiz wird auch in diesem Jahr im Inland mehrere hundert Stellen abbauen.
Laut der UBS handelt es sich dabei nicht um ein Restrukturierungs-Programm, sondern um Anpassungen an die technologische Entwicklung.
UBS-Sprecher Christoph Meier bestätigte Berichte der Sonntagspresse über einen weiteren Stellenabbau bei der Grossbank.
Im vergangenen Jahr wurden bis Ende September 604 Stellen gestrichen, bis Ende Jahr kamen laut UBS-Sprecher Meier weitere hinzu. Anfang Januar hatte die UBS bekannt gegeben, dass im Bereich Financial Planning rund 100 und im Marketing 50 Stellen abgebaut würden.
Optimierungs-Prozess als Daueraufgabe
Die UBS befinde sich in einem «dauernden Prozess der Optimierung und Effizienzsteigerung», sagte Meier. Deshalb werde sich der Stellenabbau auch im laufenden Jahr fortsetzen. Eine genaue Zahl nannte er nicht, sprach aber von «einigen hundert Stellen». Die «SonntagsZeitung» nannte 800 Stellen, die abgebaut würden.
Laut der UBS erfolgt der Abbau so weit wie möglich über die natürliche Fluktuation; Entlassungen liessen sich aber nicht vermeiden.
Meier betonte, dass es bei der UBS nach wie vor kein übergeordnetes Restrukturierungs-Programm mit einem konkreten Sparziel gebe. Die grösste Schweizer Bank habe ihren Redimensionierungs-Prozess bereits hinter sich.
Filialen nicht betroffen
Effizienzsteigerungen und Optimierungen gehörten aber zur Daueraufgabe. Der Abbau erfolge dezentral, betroffen seien vor allem Bereiche, in denen sich durch technologische Innovationen Effizienz-Steigerungen ergäben.
Die Informatik sei aber nicht betroffen, so Meier. Die Stellung am Markt werde durch den Abbau nicht geschwächt.
swissinfo mit Agenturen
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