Swiss Steel steigert Konzerngewinn im ersten Semester
Die Stahlgruppe Swiss Steel mit Sitz in Emmenbrücke (LU) hat den Konzerngewinn im ersten Halbjahr um 3,3 Mio. auf 10,3 Mio. Franken gesteigert. Der Nettoumsatz stieg im Vergleich zum ersten Semester 1999 um fast einen Drittel auf über 310 Mio. Franken.
Die mittelfristigen Ziele und Prognosen seien dank umfassendem Re-Engineering, klarer Fokussierung und konsequenter Marktausrichtung übertroffen worden, teilte Swiss Steel am Montag (14.08.) mit.
So sei das Betriebsergebnis auf vergleichbarer Basis zum ersten Semester 1999 von 2,1 Mio. auf 14,2 Mio. Franken gesteigert worden. Es seien wesentliche Mehrmengen erzeugt worden, und auch die Durchschnittserlöse im günstigen konjunkturellen Umfeld seien dank intensiver Marktbearbeitung erhöht worden.
Die Nettoverkaufserlöse stiegen laut Mitteilung von Swiss Steel um 30 Prozent auf 310,4 Mio. Franken. Gleichzeitig wurden die Produktionskosten je Tonne gesenkt.
Damit resultierte ein um 47 Prozent auf 10,3 Mio. Franken erhöhter Konzerngewinn, obwohl sich gemäss Firmenangaben der schwache Euro wie auch die gestiegenen Erdgaspreise und Schrottkosten negativ auswirkten.
Das zweite Semester werde branchenüblich durch betrieblich notwendige Werkstillstände für Revisionsarbeiten schwächer ausfallen. Trotzdem wird für das ganze Jahr 2000 ein Betriebsergebnis über Vorjahreshöhe erwartet.
swissinfo und Agenturen
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