Idyllisch: Schalterhalle des Bahnhofs Basel. (Claude Giger)
Claude Giger
Gestaltet: Telefonkabine des Bündner Architekten Gion A. Caminada in Vrin auf dem Kulturweg der Alpen. (Flurin Bertschinger/Ex-Press)
Flurin Bertschinger/Ex-Press
Zugewachsen: Publifon in Luzern. (Urs Keller/Ex-Press)
Urs Keller/Ex-Press
Unzugänglich: Telefonkabine in La-Chaux-de-Fonds, Kanton Neuenburg (links) und im Wasser stehend in Luzern. (Keystone)
Keystone
Übersicht: Wie bitte soll man sich an der nächsten Zürcher Streetparade noch Aussicht verschaffen? (Christian Nilson/13 Photo)
Christian Nilson / 13 Photo
Romantisch: Öffentliches Telefon in Sent, Kanton Graubünden. (Martin Rütschi/Keystone)
Martin Rütschi/Keystone
Eingeklemmt: Hoffentlich hat da jedermann die richtige Tür erwischt. (Elisabetha Günthardt/Keystone)
Elisabetha Günthardt/Keystone
Einsam: Diese Kabine in Palagnedra im Kanton Tessin wird nur ein paarmal pro Jahr genutzt. (Gaetan Bally/Keystone)
Gaetan Bally/Keystone
Abstellkammer: An der Basler Fasnacht dient diese Zelle auch als Depot. (Georgios Kefalas/Keystone)
Georgios Kefalas/Keystone
Havariert: Offenes Telefon in Massagno, Kanton Tessin.
Martin Rütschi/Keystone
Strahlend: Diese hell leuchtende Zelle in Bern bringt Licht in die Dunkelheit. (Gaetan Bally/Keystone)
Gaetan Bally/Keystone
Cool: Öffentliches Telefon mit elektronischem Telefonbuch, Zürich. (Gaetan Bally/Keystone)
Gaetan Bally/Keystone
Umgenutzt: Die Kabinen im Berner Bundeshaus dienen einzig der Lärmbekämpfung, die beiden Nationalrätinnen telefonieren mit ihrem Handy. (Peter Klaunzer/Keystone)
Peter Klaunzer/Keystone
Umfunktioniert: Bücherausleihe in der "Biblicabina" im Kanton Tessin. (Gabriele Putzu/Ti-Press)
Gabriele Putzu/Ti-Press
Das Ende: Türen einer alten Telefonkabine werden zum Gewächshaus in Les Bois, Kanton Jura. (Sandro Campardo/Keystone)
Sandro Campardo/Keystone
Einst waren sie ein Ort, wo sich Liebespaare heimlich trafen, wo Menschen stundenlang in dicken Rauchschwaden miteinander redeten, Obdachlose Zuflucht suchten oder Kinder Telefonstreiche spielten. Doch nun ist Schluss damit: Ab diesem Jahr darf die Swisscom über die Telefonkabinen frei verfügen und sie nach Belieben demontieren.
In den besten Zeiten, das war 1995, gab es landesweit über 58’000 private und öffentliche Publifone. Das Handy hat mit seinen vielen neuen Kommunikationsmöglichkeiten das öffentliche Telefon ins Abseits befördert.
Heute sind noch 5900 Publifone in Betrieb. Die noch verbliebenen gehen in den nächsten paar Jahren in die wohlverdiente Pension. Wer mag, kann sich eine Kabine für rund 3000 Franken kaufen und sich eine nostalgische Erinnerung ins Heim stellen. Gemeinden können die Telefonzellen nach Bedarf umfunktionieren.
Wir zeigen eine Auswahl an Telefonkabinen, die bald von der Bildfläche verschwinden werden – oder mit einer neuer Bestimmung ihren zweiten Frühling erleben dürfen.
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch
SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch