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Think Tools in den roten Zahlen

Die Einstellung des Internetbank-Projektes der Bank Vontobel macht Think Tools zu schaffen. Keystone Archive

Das Software-Unternehmen Think Tools ist im Geschäftsjahr 2000 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust betrug 19,8 Mio. Franken gegenüber einem Nettogewinn von 3,9 Mio. Franken im Vorjahr.

Ausschlaggebend für den hohen Verlust war eine ausserordentliche Abschreibung von 25 Mio. Franken und eine zusätzliche Rückstellung von 6,6 Mio. Franken im Zusammenhang mit dem Internetbank-Projekt y.o.u der Bankengruppe Vontobel. Dies teilte Think Tools am Mittwoch (28.03.) mit.

Fortschritte auf operativer Ebene

Auf operativer Ebene konnte Think Tools dagegen Fortschritte erzielen. Das Betriebsergebnis (EBIT) nahm markant um 108 Prozent auf 10,5 Mio. Franken zu. Der Umsatz kletterte um 139 Prozent auf 25,3 Mio. Franken. Trotz des hohen Abschreibers betragen die verfügbaren flüssigen Mittel noch immer 99,6 Mio. Franken.

Im Rahmen der operativen Neuausrichtung wird der Verwaltungsrat verkleinert und neu strukturiert. Jack Schmuckli, früherer Chef von Sony Europa, wird als neuer Verwaltungsrats-Präsident zu Think Tools stossen.

swissinfo und Agenturen

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