Übernahme von PaineWebber: UBS erhöht Kapital
Die Grossbank UBS erhöht im Zusammenhang mit der Übernahme der US-Investmentbank PaineWebber ihr Kapital und gibt 12 Mio. neue Aktien aus. Weiter werden für die Transaktion 7 Mio. eigene Aktien aus den Finanzanlagen eingesetzt.
Für die Übernahme, die am 3. November erfolgt, will das Institut insgesamt 41 Mio. UBS-Aktien als Teil des Übernahmepreises bereitstellen, wie UBS am Donnerstag (02.11.) mitteilte.
Neben der Ausgabe neuer Aktien und der Verwendung eigener Titel aus den Finanzanlagen wird die Grossbank auch weitere Titel über Wertschriftenleihe im Markt beschaffen.
Ferner besteht durch die Zuteilungsreserve (Green Shoe Option) die Möglichkeit, während dreier Monate nach der Übernahme einen weiteren Teil des genehmigten Kapitals zu emittieren.
Dementsprechend werde die mit der Übernahmetransaktion abzugebende Gesamtzahl neuer Aktien erst zu einem späteren Zeitpunkt feststehen.
Durch den Einsatz von 7 Mio. eigenen Aktien fällt deren Bestand bei der UBS unter den laut Börsengesetz meldepflichtigen Stand von 5 Prozent.
Wie UBS weiter mitteilte, ist die Wahlfrist für die Abgeltungsform für die PaineWebber-Aktionäre – UBS-Aktien oder Bargeld – am 1. November abgelaufen. Die bisherigen Ergebnisse aus den eingereichten Abgeltungspräferenzen entsprechen 77 Prozent der ausstehenden PaineWebber-Aktien. Davon entschieden sich 95 Prozent für Barabgeltung, 2 Prozent der ausstehenden Aktien äusserten nach UBS-Angaben keine Präferenzen.
swissinfo und Agenturen
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