Valora plant Abhol-Kioske für E-Commerce
Mit dem für Ende Jahr geplanten Verkauf der Sparte Schlafkomfort (Slumberland) wird die Neuausrichtung des Berner Valora-Konzerns noch nicht abgeschlossen sein. Valora will unter anderem die meistbesuchten Kioske in E-Commerce- Abholstellen ausbauen.
«Wir planen gegenwärtig, das bestehende Kiosknetz zu einem Abhol- und Ausliefersystem für E-Commerce-Geschäfte auszubauen», kündigte der 43-jährige Konzernleiter der Berner Konsumgütergruppe Valora, Reto Hartmann, in einem Interview mit der «Berner Zeitung» vom Montag (14.08.) an.
Nach den Plänen Hartmanns sollen die Kunden tagsüber ihre Ware per Internet beim eigenen Händler bestellen und bis um 22 Uhr noch am Bahnhofskiosk abholen können.
Valora will in diesem Sinn das Kiosknetz mit 1’300 Verkaufsstellen interessierten Unternehmen zur Verfügung stellen, die im E-Commerce tätig sind.
«Damit hätten diese Firmen ihr Problem gelöst, wie sie die Waren kostendeckend und dennoch zu vernünftigen Preisen möglichst nahe zum Kunden bringen», erläutert Hartmann.
So wie die Planung gegenwärtig laufe, werde Valora spätestens Mitte nächsten Jahres mit einer E-Distribution auf dem Markt sein.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch