Zweite Cisalpino-Generation ist endlich da
Die ersten der neuen Cisalpino-Züge sind nun einsatzfähig. Auf der Strecke Genf- Mailand verkehren sie ab Ende Juli, zwischen Bern/Basel und Mailand ab Dezember. Auf der Gotthard-Achse verzögert sich der Einsatz wegen technischer Problemen.
Die ursprüngliche Planung hatte vorgesehen, die bestellten 14 Neigezug-Kompositionen bereits auf den Fahrplanwechsel 2007/08 in Betrieb zu nehmen. Allerdings kam es zu Lieferverzögerungen.
Man freue sich, die Kunden endlich mit einer neuen Zugsgeneration bedienen zu können, wurde Cisalpino-CEO Alain Barbey zitiert. «Die Cisalpino II Züge sind mit allerneuster Technologie ausgerüstet und erhöhen die Reisequalität bedeutend», sagte der Chef des Tochterunternehmens von SBB und Trenitalia.
Mit den neuen Zügen wird die Reisezeit im Vergleich zu den momentan mit konventionellem Rollmaterial geführten Verbindungen zwischen Genf und Mailand um 38 Minuten verkürzt.
Mit dem neuen Cisalpino verkürzt sich die Fahrt zwischen Genf und Mailand um 38 Minuten. Da der Zug in Italien mit bis zu 250 km/h fahren kann, wird die Reisezeit zwischen Mailand und Florenz gar um eine Stunde 15 Minuten kürzer.
Nach wie vor nicht zum Einsatz kommen die Züge auf der Gotthard-Achse: Auf Grund des Gewichts des Zuges sei dessen Druck auf den Gleiskörper in Kurven bei hoher Geschwindigkeit zu gross, erklärte SBB-Sprecher Reto Kormann.
An einer Lösung werde mit Hochdruck gearbeitet, «alleine schon damit die Kunden umsteigefrei nach Italien reisen können, und weil wir das an Cisalpino ausgeliehene Rollmaterial benötigen».
swissinfo.ch und Agenturen
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