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Blick von einem Schiff mit Schweizer Fahne auf einen See und eine Stadt im Hintergrund.

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizer und Schweizerinnen im Ausland

Wo machen Sie diesen Sommer Ferien? Die hiesige Tourismusbranche empfängt Sie mit Handkuss. Von der Coronavirus-Krise stark betroffen, wetteifert sie mit viel Einfallsreichtum um Kundschaft.

Liebe Grüsse aus Bern

Drei Touristen aus Asien vor verschneiten Bergen.
© Keystone / Anthony Anex

Wo machen Sie diesen Sommer Ferien? Die hiesige Tourismusbranche, die von der Coronavirus-Krise stark betroffen ist, wetteifert mit Einfallsreichtum um lokale Kundschaft.

Ausreichen, um die Abwesenheit der ausländischen Touristen wettzumachen, wird das nicht, wie meine Kollegen Samuel Jaberg und Pauline Turuban schreiben. Und: Eine Rückkehr zur Normalität ist erst in einigen Jahren zu erwarten.

Gemäss einer Studie der Walliser Fachhochschule HES-SO könnte der Schweizer Tourismus, der 2,9% des nationalen BIP ausmacht, im Jahr 2020 bis zu 8,7 Milliarden Franken verlieren. Das könnte gegen einen Viertel der Unternehmen des Sektors in den Konkurs treiben.

Medien von Tamedia schreiben heute, dass die Zahlen der Inland-Urlauber in der Schweiz deutlich stärker anziehen, als in anderen Ländern. Hohes Vertrauen in die Gastgeber aber auch stabile Finanzen könnten Gründe dafür sein.

Blick in eine Intensivstation eines Spitals.
Keystone / Laurent Gillieron

In der Schweiz leeren sich die Corona-Stationen in den Spitälern. Auch in den Reha-Kliniken stellt sich wieder der Normalbetrieb ein. Doch immer noch ringen dort Erkrankte der ersten Covid-19-Welle um Luft.

In der Neuen Zürcher Zeitung kommen heute vier Covid-19-Erkrankte zu Wort. Sie sind immer noch in einer Schweizer Reha-Klinik und erzählen von ihrem Krankheitsverlauf und wie es ihnen heute geht.

Zum Beispiel eine 22-jährige Frau: «Ich bin mit Abstand die jüngste Covid-19-Patientin hier. Alle andern sind um die sechzig. Ich erschrecke teilweise, wie schlecht meine Atmung im Vergleich mit derjenigen der anderen noch immer ist.»

Ebenfalls in der NZZ geht es um die Pflegenden, denen die Pandemie mehr Sympathie eingebracht hat. Das erhöht die Chancen für die Pflege-Initiative. Morgen Mittwoch entscheidet der Ständerat über einen indirekten Gegenvorschlag. Die Politiker zeigten sich wenig kompromissbereit, schreibt die Zeitung.

Ein Mann steht vor einem Haus und bläst in ein Alphorn.
mst / Tamedia

«Am Tag vor dem Lockdown tauchten plötzlich vier Paare vor meinem Haus auf, weil sie nicht mehr weiterwussten.» Das erzählt Adrian Blaser, Schweizer Honorarkonsul in Auckland, Neuseeland.

Blaser wanderte vor fast zwei Jahrzehnten ans andere Ende der Welt aus, wie Medien von Tamedia schreiben. In seiner Funktion als Honorarkonsul kümmert er sich um Schweizer Angelegenheiten im Norden des Landes.

Als das Coronavirus das öffentliche Leben in Neuseeland gegen Ende März zum Stillstand zwingt, beginnt das Telefon Blasers Tag und Nacht zu klingeln. In der Nacht waren es vor allem besorgte Verwandte der gestrandeten Touristen aus der Schweiz, die ihn kontaktierten.

Mit den Repatriierungsflügen Anfang April entspannte sich die Lage merklich, wie Blaser erzählt. Die meisten gestrandeten Schweizer und Schweizerinnen sind inzwischen zurück in der Heimat. Und Auslandschweizer Blaser kann wieder ungestört schlafen.

Zeichnung einer Weltkugel.
swissinfo.ch

Und zum Schluss noch dies: Wir planen am 16. Juni 2020 um 15.00 Uhr ein informelles, virtuelles Gespräch mit der Auslandschweizer-Community über das Thema «Zurück in die Schweiz?».

Dieses Gespräch soll ein kleines Experiment für einen «etwas anderen» Austausch miteinander sein.

Interessierte Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer können sich via Link in unsere Videokonferenz einschalten, mitreden oder Fragen stellen:

http://s.swissin.fo/7UIsgP0Externer Link

Aufruf zur Umfrage mit Hand und Megaphone
swissinfo.ch

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