Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Ein Meisterwerk der Schweizer Innovation: Die Tracing App "SwissCovid". Sie erhielt den Ritterschlag von Google und Apple. Wir sagen Ihnen, weshalb.
Mit besten Grüssen
Jetzt ist sie in Betrieb: die SwissCovidApp zur Warnung vor Ansteckung mit dem Coronavirus.
Es ist ein Meisterstück: Eine effektive App zum Tracing von Personen, die corona-positiv sind, und der vollständige Schutz der Privatsphäre der Benutzerinnen und Benutzer durch Verschlüsselung der Daten.
Dies haben die Forschenden der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Lausanne und Zürich geschafft, welche die App entwickelten.
Ihr Schutz der Anwenderinnen und Anwender vor Datenmissbrauch überzeugte die Digital-Riesen Google und Apple, so dass diese SwissCovid in ihre Schnittstellen einbauten. Ob das die Menschen in der Schweiz zusätzlich motiviert, die Warn-App auf ihre Handys zu laden?
- Der Beitrag unserer Mitarbeiterin Sara Ibrahim.
- «Wir sollten die App herunterladenExterner Link» – Kommentar im Bund
- Reisende bringen das Coronavirus in die SchweizExterner Link – Bericht im Blick.
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Wenn der Bund schnell und unbürokratisch Corona-Kredite vergibt, sind Betrüger nicht weit.
Es gibt sie, aber nicht in grosser Zahl: Die Betrügereien um die Hilfskredite des Bundes an die Betriebe zur Abfederung des Lockdowns.
Unter den knapp 95’000 untersuchten Überbrückungskrediten in der Höhe von insgesamt 11 Milliarden Franken wurden rund 400 Hilfen missbräuchlich bezogen, wie eine Untersuchung der Finanzkontrolle des Bundes ergab.
Das entspricht einem Anteil von lediglich 0,4%. Bemerkenswerter ist da, dass den Kontrolleuren auffiel, dass die von den Betrieben angegebenen Umsätze um über 25% über den Umsätzen der letzten beiden Jahre standen. Ein Schelm, wer böses denkt.
- BerichtExterner Link von SRF News
- Die NZZExterner Link zum Thema (Paywall)
Verbandelung oder der rasche Abgang des obersten Aufsehers der Atomaufsicht.
Nur ein halbes Jahr war Martin Zimmermann Präsident des Ensi-Rates – der Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats.
Der Grund liegt laut der schweizerischen Atomaufsichtsbehörde darin, dass Zimmermann vor 2017 Mitglied der Atomlobby gewesen ist. Dies hatte zuvor die Internetplattform «Infosperber» publik gemacht.
Besser spät als nie, könnte man zum Rückzug aus der Aufsicht der Aufsicht anmerken. Immerhin steht die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung auf dem Spiel – und das bei Atomkraftwerken, die teils seit über 40 Jahren laufen.
- Beitrag Externer Linkim Infosperber.
- ArtikelExterner Link der NZZ
- «Ensi-Unabhängigkeit erneut in Frage gestellt» – mein Artikel zum selben Thema von 2011.
Waschechte Skandale sind selten in der Schweiz. Jetzt aber hat das kleine Land einen.
Die Bad News kommen aus dem Sport. Genauer aus dem Bereich Rhythmische Sportgymnastik. Hier hat der Turnverband zwei Trainerinnen der Nationalmannschaft gefeuert.
Ehemalige Gymnastinnen – es handelt sich um einen reinen Frauensport – hatten berichteten, das Duo habe sie gequält – mit Anschreien und indem es ein Klima der Angst geschaffen habe.
Auch seien abschätzige Bemerkungen über die Körper von einzelnen Athletinnen gefallen. Will wohl heissen: «Du bist zu fett!». Jetzt schickte sie der Verband dafür in die Wüste.
- Bericht der Aargauer Zeitung zum Skandal (PaywallExterner Link)
- Der ArtikelExterner Link des Blick, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte (vom 24. Juni)
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