Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Das ging ziemlich in die Hose: In einem Zeitungsporträt über den Schweizer Honorarkonsul auf Fidschi ist Hitlers "Mein Kampf" in der Bibliothek sichtbar.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schweizer Konsul hat Hitlers "Mein Kampf" im Büchergestell. @EDA_DFAEExterner Link, ihr solltet für Fidschi dringend einen neuen Honorarkonsul suchen. pic.twitter.com/LwPCaaNahjExterner Link
— Basil Weingartner (@bwg_bern) August 11, 2020Externer Link
Fidschi ist ziemlich weit weg von der Schweiz. Das schützt jedoch nicht vor einem Shitstorm.
Rolf Gfeller ist Honorarkonsul der Schweiz im pazifischen Inselstaat Fidschi. Das ist in der Regel ein ruhiger Posten.
Ein Zeitungsporträt stört diese Ruhe nun gewaltig: Auf dem Bild im Büro von Gfeller ist einem Leser aufgefallen, dass sich Adolf Hitlers «Mein Kampf» in der Bibliothek befindet.
Das ist – gelinde gesagt – problematisch. Immerhin empfängt ein Honorarkonsul Gäste in offizieller Funktion in seinem Büro. Das Eidgenössische Aussendepartement EDA klärt nun ab.
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht von 20min.ch
- HierExterner Link finden Sie das Porträt in der Berner Zeitung. (Paywall)
Die Kampfjet-Abstimmung kommt näher. Heute erscheinen unsere ersten Artikel zum Thema.
Die Ferien sind grösstenteils vorbei, der Abstimmungskampf nimmt langsam Fahrt auf: Neue Kampfjets ja oder nein? Wir beginnen unsere Berichterstattung zur Kampfjet-Abstimmung.
Mit harten Bandagen wurde bei Rüstungskäufen schon immer gekämpft – etwa beim Kauf des Tiger F5 im Jahr.
Übrigens: Vom Bodensee bis nach Genf braucht ein F/A-18-Jet etwa 15 Minuten. Das hat mir Hauptmann Maurice «Moe» Mattle im Interview gesagt, in dem wir über die tägliche Arbeit von Jetpiloten gesprochen haben.
- Lesen Sie hier die Geschichte hinter der Beschaffung des Tiger F5 meines Kollegen Andrea Tognina.
- Und hier finden Sie mein Interview mit dem Berufsmilitärpiloten.
- Um das geht es am 27. September: Dossier der BundesbehördenExterner Link
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Die Schweiz kennt keinen Vaterschaftsurlaub. Das könnte sich ändern. Denn dieses Thema kommt ebenfalls an die Urne.
Norwegen, Schweden und Südkorea: Diese drei Länder verbindet die Tatsache, dass sie frischgewordenen Vätern lange Urlaube ermöglichen.
Wir haben mit drei Auslandschweizern gesprochen, die in diesen Ländern leben und Kinder haben. Sie haben uns von ihren Erfahrungen erzählt und den Bedingungen in ihren Wahlheimaten.
In der Schweiz gibt es keine einheitliche Regelung, der rechtliche Anspruch umfasst bloss wenige Tage. Das soll sich nun ändern: Am 27. September stimmen wir über den Vaterschaftsurlaub ab.
- Lesen Sie hier den Artikel meiner Kollegin Melanie Eichenberger.
- Die Zusammenfassung der Abstimmung finden Sie auf der Seite des BundesExterner Link.
- Und hier finden Sie unsere Übersicht zum Thema.
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Wer Mitglied bei der Sterbehilfeorganisation Exit sein will, muss künftig wahrscheinlich in der Schweiz wohnhaft sein.
Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer werden künftig wohl nicht mehr die Möglichkeit haben, Mitglied bei der Sterbehilfeorganisation Exit zu werden. Die Organisation plant nämlich eine Änderung ihrer Statuten.
Die Organisation weist auf den grossen Aufwand hin, der mit Abklärungen im Ausland verbunden ist. Die wenigsten Länder kennen eine Sterbehilfe.
Von den Exit-Mitgliedern lebt nur eine Minderheit im Ausland. Im letzten Jahr betrafen fünf von 862 Freitod-Begleitungen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von Ref.ch.
- Hier finden Sie einen Standpunkt für und einen Standpunkt gegen die Sterbehilfe.
- Warum die Schweiz die Suizidhilfe nicht regulieren will, können Sie hier lesen.
Müsste ich etwas Positives benennen, das aus der Corona-Krise hervorgeht, dann wohl, dass wir hier in der Schweiz, Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, besser kennenlernen dürfen.
Zahlreiche Medien interessieren sich seit dem Ausbruch der Pandemie stärker für die Auslandschweizer-Community und publizieren fast täglich Geschichten über Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben.
Sei es, weil sie von der Krise besonders betroffen sind oder weil sie durch aussergewöhnliche Projekte oder Geschäftsideen auffallen. Auch Einzelschicksale finden den Weg in die Presse.
So hat etwa die «Schweiz am Wochenende» jüngst vier Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erzählen lassen, wie das Leben während Corona in Kolumbien, Indonesien, Westafrika oder Indien aussieht. Von Lebensmittelknappheit, Fake News oder einer eigenen Corona-Erkrankung haben sie berichtet.
- Hier finden SieExterner Link den Artikel der «Schweiz am Wochenende» dazu.
- Für uns stehen Sie schon immer im Mittelpunkt. Hier geht’s zum Fokus «Forum für die Fünfte Schweiz«.
- Die Notlage eines Auslandschweizers in Thailand stösst in der Schweizer Presse auf grosse Resonanz.
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