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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Der Nationalrat hat ein Herz für Geschäftsinhaber, die im Frühling hart vom Beinahe-Lockdown getroffen wurden. Doch Aufatmen können sie noch nicht.

Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund!

Keystone / Peter Klaunzer

Der Nationalrat hat ein Herz für Geschäftsinhaber und -betreiberinnen, die im Frühling hart vom Lockdown getroffen wurden.

Die grosse Kammer entschied sich am Tag eins der zweitägigen Corona-Sondersession für eine Reduktion der Mieten um 60%. Diesen Anteil bürdeten die Damen und Herren Nationalräte den Vermietern auf.

Laut dem neuen Gesetz müssten Wirte, Barbetreiberinnen etc. für die Monate im Frühling nur 40% der Mieten bezahlen. Der Zusatzaufwand zu Lasten der Vermieter macht laut Schweizer Regierung 200 Mio. Franken aus.

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen: Der Ständerat wird in der Wintersession über die Mietentlastung beraten.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Haben Sie «SwissCovid» resp. eine andere Tracing-App installiert? Wenn nicht, aus welchem Grund?

Ihre Haltung interessiert uns. Diskutieren Sie mit! Wir bemühen uns, Ihre Fragen und Kommentare in dieser Debatte zu beantworten und für unsere zukünftige Berichterstattung zu berücksichtigen. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um mit uns zu diskutieren. Hier finden Sie laufend neue Informationen zu der Situation in der Schweiz: Zum Artikel Coronavirus: Die Situation…

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Reuters

Beizen, Bars, Geschäfte, Läden, Kulturhäuser etc.: Wer greift ihnen angesichts der grassierenden zweiten Coronawelle unter die Arme?

Für die linke Wochenzeitung WoZ ist die Antwort klar: Rückverteilung. «Als Sofortmassnahme müsste der Bundesrat nun eine Coronasteuer für Krisenprofiteure beschliessen.» Denn der Reichtum sei in den letzten Jahren am meisten bei den Vermögendsten gewachsen.

«Die reichsten 2,1 Prozent in diesem Land besitzen inzwischen so viel wie die übrigen 97,9 Prozent. Das reichste Fünftel besitzt 86 Prozent des Gesamtvermögens», so die WoZ. Sie präzisiert allerdings nicht, ob nur Reiche mit Schweizer Pass zur Kasse gebeten würden oder auch hier ansässige Milliardäre wie der Russe Victor Vekselberg (Bild oben)

© Keystone / Ti-press / Alessandro Crinari

Ich gebs zu, es sind keine harten News: Die Schweiz ist ein sicherer Hafen für Superreiche.

Doch jetzt gibt’s dazu harte Fakten: Seit 2008 haben sich 653 reiche und schwerreiche Personen aus dem Ausland in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung «erkauft».

Excusé, sie haben sich hier als Pauschalbesteuerte niedergelassen. Das Ticket kostet zwischen knapp 150’000 und 420’000 Franken jährliche Abgaben an den Fiskus des Wohnsitzkantons.

Den grössten Anteil stellen Personen aus Russland wie der oben genannte Victor Vekselberg, gefolgt von solchen aus der Türkei, China, der Ukraine und den Golfstaaten.

© Keystone / Martial Trezzini

Dazwischen aus aktuellem Anlass: In der Schweiz hat soeben ein Politiker seinen Rücktritt angekündigt, der in der Kritik stand, Geschenke angenommen zu haben.


Es handelt sich um Pierre Maudet, ein Mitglied der Regierung des Kantons Genf und 2017 Bundesratskandidat, der allerdings die Wahl in die Landesregierung nicht schaffte. Unter den Geschenken soll auch eine Reise mit der Familie nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewesen sein.

Maudet war zwar politisch mehr und mehr entmachtet worden und es läuft ein Verfahren der Genfer Staatsanwaltschaft gegen ihn. Dennoch weigerte er sich bisher standhaft, von seinem Amt zurückzutreten. Auch die eigene Partei der Freisinnigen hatte ihn ausgeschlossen.

Der Clou: Maudet will in der Wahl um seine Nachfolge antreten – als unabhängiger Kandidat.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Wie erleben Sie die Berichterstattung der Medien zu Corona? Berichten Schweizer Medien anders über das Virus als die Medien im Ausland?

Das Jahrbuch «Qualität der Medien» erteilt den Schweizer Medien insgesamt ein gutes Zeugnis im Zusammenhang mit der Corona-Berichterstattung.  Die Forscher äussern aber auch Kritik. Was ist Ihre Meinung?

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Keystone / Peter Klaunzer

Rassismus feiert Urständ! Nicht nur in den USA. Aber auch der Kampf dagegen. Aber was ist Rassismus überhaupt?

Der Rassismus datiert aus dem Spätmittelalter und kommt aus der Pferdezucht, sagt der deutsche Historiker Christian Geulen im Interview mit swissinfo.ch. Er sei aber in den letzten Jahren wieder salonfähig geworden.

Weltweite Protestwellen wie die Black-Lives-Matter-Bewegung stellten eine Reaktion auf die neue Welle des Rassismus dar.

Als Novum sieht der Historiker die mediale Vernetzung. Sowohl auf Seiten der rassistischen Gruppen wie auf jener der Gegenproteste.

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