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Mann, der die Asche einer verstorbenen Person aus einer Urne in ein Waldgrab leert

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Wenn Tote eine Reise machen, oder warum immer mehr Deutsche die Asche verstorbener Angehöriger in die Schweiz schicken lassen. Bei uns erfahren Sie es.

Mit besten Grüssen

Mann, der die Asche einer verstorbenen Person aus einer Urne in ein Waldgrab leert
naturbestattungen.de

Die strikte deutsche Friedhofspflicht schickt manche Trauernde in die Schweiz. Hier herrscht Freiheit darüber, was Hinterbliebene mit der Asche von Angehörigen machen.

In Deutschland dagegen gilt die Friedhofspflicht. Das heisst, dass die Hinterbliebenen Verstorbene auf dem Friedhof beerdigen müssen, selbst nach einer Einäscherung.

Deutsche können diese Pflicht umgehen, indem sie Urnen an Bestatter:innen in der Schweiz schicken lassen. Wo sie sie anschliessend persönlich in Empfang nehmen.

«Was nachher mit der Asche passiert, ist dem Staat egal», sagt ein Schweizer Bestatter, der in Grenznähe einen solchen – wohlverstanden legalen – Service anbietet.

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Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

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Mindestens 12% der Weltbevölkerung sind Mitglied einer Kooperative – Sie auch? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.

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Bundesrat Alain Berset in einem Militärhelikopter der Schweizer Armee
Alessandro Della Valle/Keystone

Änderungen in der Beliebtheitsrangliste der sieben Mitglieder der Schweizer Regierung.

Bislang war Innenminister Alain Berset der unangefochtene Primus, was die Gunst der Menschen im Land betraf.

Die Affäre um Indiskretionen aus seinem Departement während der Coronapandemie zeigt aber nun offenbar Wirkung.

Der Freiburger ist auf Platz drei abgerutscht. Neu sind zwei Kolleginnen am beliebtesten: Verteidigungsministerin Viola Amherd, die neu die beliebteste Bundesrätin im Land ist, und Finanzministerin Karin Keller Sutter.

Am Schluss rangieren Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Elisabeth Baume-Schneider. Die Jurassierin hatte vor ein paar Wochen in einer Umfrage der Neuen Zürcher Zeitung von der Spitze gegrüsst.

Grasgrüner Zug
ZVG

Sie sind ein Teil des Schweizer Nationalstolzes: Die Eisenbahnen. Und sie wollen unter sich bleiben.

Ein deutsches Billigbahnunternehmen will das Schweizer Preismonopol auf Zugreisen aufbrechen: Flixtrain.

Die grasgrünen Züge sollen neu München und Zürich verbinden. Dabei können sie auf Rückenwind aus Brüssel zählen – die EU-Kommission drängt auf die Öffnung des internationalen Schweizer Zugverkehrs.

Die SBB stellen sich dagegen und reklamieren dieses Geschäft für sich, respektive die Staatsbahnen der Nachbarländer. Nur: Selber mischen die SBB im Nahverkehr in Süddeutschland mit.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Was sind Ihre Erfahrungen als digitale Nomadin / digitaler Nomade?

Welche Tipps&Tricks würden Sie anderen weitergeben? Erzählen Sie es uns und tauschen Sie sich in dieser Debatte aus.

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Alter Musiker auf der Bühne in Heilandpose
Keystone SDA

Was, wenn ein «Gigant der Rockmusik» statt hymnische Klänge höchst problematische Statements von sich gibt?

Roger Waters, Gründungsmitglied der epochemachenden Rockband Pink Floyd, tritt im April in der Schweiz auf. So weit so gut.

Nur: Der 79-Jährige ist eine hochproblematische Figur. Nicht, weil er seit Jahrzehnten mit den anderen, noch lebenden Bandmitgliedern um David Gilmour in einem unerbittlichen Streit ums Banderbe liegt. «Der britische Weltstar betreibt Propaganda für Russland und Wladimir Putin», schreibt die Basler Zeitung.

So trat er kürzlich im UNO-Sicherheitsrat auf – auf Einladung des russischen Botschafters im Gremium, der Waters als Gast zuschaltete.

Nun fordern manche, dass sein Konzert abgesagt werde. «Man kann auch einfach nicht hingehen, wenn der Mann mit seiner angemieteten Band in die Stadt kommt», so die BaZ. Ob Waters im Zürcher Hallenstadion auftritt, scheint mittlerweile nicht mehr so klar.

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