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Riesiges Skelett eines Dinosaurierer

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Gelassenes Leben in der Megacity: Dies gelingt Edith Müller, Auslandschweizerin, die seit bald 40 Jahren in Mexico City lebt. Die 67-jährige Sprachlehrerin hat ein wichtiges Polster: Altersvorsorgen in beiden Ländern.

Beste Grüsse

Riesiges Skelett eines Dinosaurierer
© Keystone / Michael Buholzer

Fast zwölf Meter lang, vier Meter hoch, 67 Millionen Jährchen alt, und mindestens fünf Millionen Dollar wert: Das ist die putzige Trinity.

Trinity heisst das Skelett eines Dinosauriers. Und zwar nicht irgendeines Dinosauriers, sondern dasjenige eines T-Rex, eines der grössten Fleischfressers der Evolution.

Jetzt sucht Trinity ein neues Herrchen oder Frauchen. Falls Sie ein Herz für den friedlichen, weil in die Jahre gekommenen, sozusagen altersmilden Killers haben, kommt am 18. April Ihre grosse Chance: Dann startet in Zürich die Auktion des Skeletts. Ach ja, neben etwas Kleingeld ist noch etwas Platz gefragt.

schwarzweiss-Foto mit Mutter und kleinem Kind an der Hand, die vor einem Haus stehen
swissinfo.ch

Vom behüteten Männedorf am Zürichsee in die Megacity Mexico City: Das ist das gelungene Leben von Edith Müller.

1985 kam sie, die in den USA als Au Pair arbeitete, auf einem Kurztrip nach Mexiko. Und sie blieb, obwohl sie gleich ein verheerendes Erdbeben erlebte.

1991 heiratete Edith Müller einen Mexikaner. Der Ehemann und ihr Vater in der Schweiz hatten etwas gemein: Beide legten ihr schwer ans Herz, fürs Alter vorzusorgen.

Was die Sprachlehrerin auch tat: Sie bezahlte Beiträge ebenso in die Schweizerische AHV ein wie auch in ihren Pensionsfonds in Mexiko. Heute ist sie sehr froh über dieses Polster.

Apfel mit Schweizer Kreuz und mehreren Würmern
UDC

Im Herbst sind in der Schweiz Wahlen – und die Indizien für einen Gewinn der Rechten haben sich verdichtet.

Die Schweizer Parlamentswahlen vom 22. Oktober sind das absolute Highlight des Politjahres 2023.

Die Signale, wonach die Rechte nach ihrer grossen Niederlage von 2019 gegen die Grünen diesmal wieder siegen, verstärkten sich am Wochenende nochmals.

Die Generalprobe, die Regierungswahlen in den drei Kantonen Luzern, Genf und Tessin, ging gestern Sonntag an die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei.

Politikwissenschaftler Michael Hermann spricht in seiner Analyse von einem «deutlichen Rechtsrutsch»: Bis zu den Wahlen im Herbst könnte sich gar «noch mehr bewegen (…) in der politischen Landschaft» der Schweiz.

Mann in Anzug am Rednerpult
Photopress

«Schweizer Neutralität am Wochenende»: Ein prominenter gegenwärtiger und ein prominenter Ex-Diplomat schaltet sich in die Debatte ein.

Die Schweiz gerät wegen ihrer Weigerung, der Ukraine direkt oder indirekt militärisch zu helfen, international immer stärker in Erklärungsnot.

«Wir erwarten, dass die Schweiz über ihren Schatten springt», sagte der deutsche Botschafter in Bern, Michael Flügger, undiplomatisch-direkt am Wochenende in einem Interview am Schweizer Radio.

«Die dauernde Neutralität der Schweiz ist obsolet und schadet dem Land», titelt Thomas Borer, ehemaliger Botschafter der Schweiz in Berlin, einen Meinungsbeitrag im heutigen Tages-Anzeiger. Das Instrument der Schweizer Neutralität werde im Ausland schlichtweg nicht begriffen.

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