Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Heute war die UBS dran: Bei der Generalversammlung in Basel ging es weniger hoch zu und her, als gestern noch bei der CS. Hitzige Diskussionen fanden dennoch statt.
Freundliche Grüsse aus Bern
Die GV der UBS markiert den bisher letzten Meilenstein bei der CS-Übernahme.
Nach der historischen – weil letzten – Generalversammlung der Credit Suisse gestern ging es weiter im Takt: In der Basler St.-Jakob-Halle fand die GV der UBS statt. Für den UBS-Chef Ralph Hamers war es die letzte, nun übernimmt Sergio Ermotti.
Streit gab es kaum, allenfalls kleine Zwistigkeiten. Anbetracht der historischen Übernahme der CS und der Konstituierung der UBS als einzige Schweizer Mega-Bank ist das schon ein wenig überraschend. Aber Konstanz ist wohl gerade hoch im Kurs beim Aktionariat der UBS.
Wie geht es nun weiter? Obwohl die Übernahme im Zentrum der meisten Fragen stand, gab es wenig konkrete Aussagen. Was mit der CS Schweiz passiere, werde erst nach Abschluss des Deals entschieden. Das Thema wird uns also noch eine Weile beschäftigen.
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- Credit Suisse: Manager sollen keine Millionengehälter erhalten – unser Beitrag.
- Versagt haben auch die Aktionäre der Credit Suisse, kommentiert der Tages-AnzeigerExterner Link. (Paywall)
«Brauchen wir E-Voting? Nein, nicht wirklich.»
Das sagt Fabrizio Gilardi, Professor für Politikanalyse an der Universität Zürich. Der Leiter des Digital Democracy Labs forscht an der Schnittstelle von digitalen Technologien und Politik. Und er sagt im Interview auch warum.
«Die Forschung zeigt, dass die Effekte auf die Wahlbeteiligung minim sind. Bei den Kantonsratswahlen in Zürich lag diese bei knapp 35% – mit E-Voting hätten wir vielleicht 36% oder 37% erreicht. Diese tiefe Wahlbeteiligung ist ein politisches Problem, das wir weder mit dem neuen Kanal noch mit einer «coolen» App lösen werden», bilanziert der Forscher.
Gilardi gibt natürlich zu, dass E-Voting für die Fünfte Schweiz interessant sei – allerdings auch nicht für alle. «Doch selbst in dieser Wählerschaft ist der Effekt überschaubar», sagt er. Wir werden sehen: Der Bund hat für dieses Jahr wieder Versuche mit E-Voting partiell erlaubt.
- Lesen Sie hier das Interview mit Fabrizio Gilardi.
- Die Schweiz hat wieder ein E-Voting-System.
Die Frauen-EM 2025 kommt in die Schweiz.
Nun ist es offiziell: Die Frauen-Fussball-Europameisterschaften 2025 werden in der Schweiz ausgetragen. Nach drei Wahlgängen stach die Schweiz die nordischen Länder aus, die Spiele finden voraussichtlich in Basel, Genf, Zürich, St. Gallen, Luzern, Bern, Thun und Sitten statt.
«Das ist ein historischer Tag für die Schweiz, den SFV und den Frauenfussball», sagte der Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbands, Dominique Blanc. Nun gelte es, so schnell wie möglich ein Organisationskomitee zusammenzustellen.
Die Euro 2025 ist die vermutlich letzte Gelegenheit für die Schweiz, einen solchen Grossanlass alleine durchzuführen. Der Trend geht auch im Frauenfussball, der ständig an Aufmerksamkeit gewinnt, hin zu mehreren Ländern, die gemeinsam die zunehmend kompliziertere Logistik stemmen.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von SRF News.
Pierre Maudet ist zurück. Wie konnte das passieren?
Er kandidierte für den Bundesrat, wurde dann wegen Korruption verurteilt, trat aus der FDP aus und wurde für politisch tot erklärt. Nun sitzt Pierre Maudet wieder im Genfer Parlament und kann sich sogar Chancen auf einen kantonalen Regierungssitz ausmalen. In der Restschweiz reibt man sich die Augen.
«Die französische Toleranz gegenüber den Fehltritten der Mächtigen hat man in Genf übernommen», analysiert der Tages-Anzeiger. Der Élysée-Palast in Paris sei nun mal spannender als das Bundeshaus in Bern, darum richte sich der Fokus in Genf nach Westen.
Ein eloquenter und charismatischer Politiker wie Maudet stille die Sehnsuchtnach einem mächtigen und unerschütterlichen Mann an der Spitze des Staates. Auf jeden Fall hat er eine bürgerliche Wahlallianz provoziert, die sich auch gegen ihn verbündet hat. Wahlkoalitionen sind in Genf – anders als im restlichen Land – unüblich. Zumindest in dieser Hinsicht nähert sich die Genfer Republik wieder dem Bundesstaat an, französische Einflüsse hin oder her.
- Hier geht esExterner Link zur Analyse des Tages-Anzeigers. (Paywall)
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