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Solarzellen auf einem Hausdach

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Widerwillig habe ich heute meine Winterjacke wieder angezogen. In der Schweiz ist es kalt und vielleicht schneit es sogar bis in tiefe Lagen. Doch Wetter ist nicht dasselbe wie das Klima. Das revidierte Klimagesetz beschäftigt uns bei den nächsten Abstimmungen vom 18. Juni.

Beste Grüsse aus Bern

Solarzellen auf einem Hausdach
© Keystone / Gaetan Bally

Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative: Darum geht es im Klimagesetz.

Weil es weltweit generell wärmer statt kälter wird, stimmen die Schweizer Stimmberechtigten am 18. Juni über das Klimagesetz ab. Es sieht vor, dass die Schweiz bis 2050 ihre Netto-Treibhausgasemissionen auf null reduziert.

Das Gesetz ist der Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative, die neben dem Netto-Null-Ziel auch ein Verbot fossiler Brennstoffe forderte. Dies ging dem Parlament zu weit, weshalb mit dem Klimagesetz ein Gegenvorschlag präsentiert wurde. In der Folge zog das Initiativkomitee die Gletscherinitiative zurück.

Weil der SVP auch das revidierte Klimagesetz zu weit geht, wird jetzt doch an der Urne über die klimatische Zukunft entschieden: Nachdem das Parlament den Vorschlag gutgeheissen hat, hat die Partei das Referendum ergriffen.

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Kinder spielen mit Seifenblasen.
Keystone / Sebastian Willnow

So viel kostet ein Kind in der Schweiz.

Klimaschützer:innen argumentieren oft mit der Zukunft für die Kinder von morgen, wenn sie die Motivation für ihr Engagement erklären. Neben einem lebenswerten Klima braucht es für Kinder auch noch Geld.

Der «Blick» zeigt, wie viel ein Kind in der Schweiz kostet. Im Durchschnitt sollten Eltern oder solche, die es werden wollen, bis zum 20. Lebensjahr des Kindes etwa 370’000 Franken budgetieren.

Entgegen dem Trend lohnen sich Grossfamilien, da kann bei diversen Ausgaben gespart werden. Und teure Freizeitaktivitäten wie Skiferien sind ja eventuell sowieso bald kein Thema mehr.

Hotelbett
© Keystone / Christian Beutler

Wegen Corona in der Schweiz gestrandet – Fritz Schenkel will wieder ins Ausland.

Fritz Schenkel (70) reiste im Frühjahr 2020 aus Vietnam in die Schweiz, checkte im Hotel im Winterthur ein – und blieb für drei Jahre.

Geplant war das nicht, Schenkel arbeitete damals als Hotelier und war ständig unterwegs. In die Schweiz kam er aus familiären Gründen und steckte dann wegen der Corona-Pandemie fest.

Jetzt könnte er wieder nach Vietnam reisen, doch war seine Jobsuche noch nicht erfolgreich, wie der «Landbote» schreibt. Der Hotelberater ist auf der Suche nach einer Anstellung im Ausland, noch habe er Mühe mit der Schweizer Mentalität.

Bis es mit dem Job klappt, schnallt er den Gürtel enger. Nach drei Jahren im Park Hotel Winterthur ist ins Hotel Wartmann am Winterthurer Hauptbahnhof umgezogen.

Steindächer eines Bergdorfes
© Keystone / Christian Beutler

Die Schweiz als Dorf.

Ein Zahlenexperiment zum Schluss. Was, wenn die Schweiz nur 100 Einwohner:innen hätte? Der «Tages-Anzeiger» hat ausgerechnet, wie das Dorf Schweiz aussehen würde.

Alterstechnisch wäre die grösste Gruppe des Dorfs, 35 Personen, zwischen 40 bis 64 Jahre alt. Die meisten würden keine Steuern zahlen, eine Person hätte ein steuerbares Vermögen über 3 Mio. Franken, neun Personen wären arm. 30 Personen machen keinen Sport, 15 Personen trinken keinen Alkohol.

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