Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Die neusten Umfrageergebnisse für die Abstimmungen vom 18. Juni sind da. Die Kampagne der SVP gegen das Klimagesetz scheint Wirkung zu zeigen. Dennoch dürfte die Vorlage angenommen werden.
Herzliche Grüsse aus Bern
Neuste Umfrageergebnisse: So stimmt die Schweiz am 18. Juni voraussichtlich ab.
Nur noch anderthalb Wochen bis zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 18. Juni. Das revidierte Klimagesetz dürfte vom Stimmvolk angenommen werden, wie die Ergebnisse der neusten SRG-Umfrage zeigen. Bei der Umfrage, die das Institut gfs.bern Ende Mai durchgeführt hat, waren noch 63% der Schweizer:innen dafür.
Die Vorlage zur globalen Mindeststeuer hat noch bessere Chancen, angenommen zu werden: 73% der Befragten wollen ein Ja in die Urne legen.
Auch das Covid-19-Gesetz erhält von den Befragten breite Unterstützung, 67% der Befragten haben vor, Ja zu stimmen.
- Und wie werden die Auslandschweizer:innen abstimmen? Lesen Sie es hier nach – Artikel von SWI swissinfo.ch.
- Worum geht es bei den kommenden Vorlagen? Unsere Artikel beantworten alle Fragen zur OECD-Mindeststeuer, zum Covid-Gesetz und zum Klimagesetz.
- Im Herbst stehen die Parlamentswahlen an. Zur Vorbereitung lohnt sich dieser Artikel meines Kollegen Daniele Mariani – Das Schweizer Parlament: Einfach erklärt.
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Die Arbeit. Wie viel und wofür?
Gestern ging es im Briefing um die AHV und wie lange die Schweizer:innen arbeiten sollen. Eine andere Diskussion, welche die Schweiz seit Wochen beschäftigt, dreht sich um die Anzahl Arbeitsstunden pro Woche: Die Teilzeitarbeit und ihren Einfluss auf die Schweizer Wirtschaft wird intensiv verhandelt.
In einem Streitgespräch des Tages-Anzeigers sitzen eine Befürworterin und ein Gegner von Teilzeitarbeit gemeinsam am Tisch und liefern sich ein höfliches Streitgespräch. Für den freisinnigen Landwirt ist ein Pensum von unter 100% kein Thema, die Grüne Sozialarbeiterin arbeitet 80% und nutzt ihre freie Zeit, um ihre Mutter zu pflegen und Freund:innen zu treffen.
Im Verlauf des Gesprächs drängt sich dann eine weitere Frage auf: Wofür arbeiten wir eigentlich? Um Geld zu verdienen für die Miete oder um uns zu verwirklichen? Oder um einen Beitrag am Staat und der Gesellschaft zu leisten?
- Lesen Sie hier, wo die beiden Mitglieder des Kantonsrats ihren Sinn in ihrer Erwerbstätigkeit sehenExterner Link – Artikel des Tages-Anzeigers. (Paywall)
- Ein junger Mann erklärt, warum er Teilzeit arbeitetExterner Link – Artikel von Nau.ch.
- Derweil ist die Arbeitslosenquote mit 1,9% in der Schweiz weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau – Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link.
Wie sicher sind die Dämme in der Schweiz?
Die Zerstörung des ukrainischen Kachowka-Staudamms hat verheerende Folgen, die Stadt Cherson steht teilweise unter Wasser. Wäre eine solche Flutkatastrophe auch in der Schweiz möglich?
Die Schweiz ist ein wasserreiches Land mit vielen Staudämmen. Die rund 70 Schwergewichtsmauern seien gut gegen Sabotage geschützt, sagt ein Experte den Tamedia-Zeitungen. Leichtere Anlagen dagegen seien ein mögliches Ziel für Angriffe.
Sollte der schlimmste Fall eintreten, gibt es Notfallkonzepte, die bis zur Evakuationssirene vorgeben, was zu tun ist. Von jeder Stauanlage in der Schweiz gibt es Simulationen für die Wasserwelle, die zu befürchten ist.
- Lesen Sie hier nach, was mit den Schweizer Stauseen im Kriegsfall passiertExterner Link – Artikel der Berner Zeitung.
- Hier finden Sie eine Liste mit technischen Daten und Bildern von Schweizer TalsperrenExterner Link.
- Ein Notfallkonzept kam auch beim drohenden Bergsturz von Brienz (GR) zum Zug. Die Bevölkerung ist seit dem 12. Mai evakuiert, heute durften die Einwohner:innen kurz ins Dorf zurück, wie SRF berichteteExterner Link
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Auswanderer Yanick Iseli erhält Besuch aus der Heimat.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen in einem fremden Land an und am Zoll werden Ihnen alle elektronischen Geräte – inklusive Handy – abgenommen. So erging es der Mutter des Auswanderers Yanick Iseli, die ihren Sohn in Nicaragua besuchen wollte.
Weil sie keine Lust hatte, eine horrende Einfuhrgebühr zu bezahlen, musste sie die Geräte zurücklassen. Doch nach diesem unfreundlichen Empfang ging es für die Bielerin nur noch aufwärts: Mit frischen Früchten – der Besuch fiel in die Papayasaison – wurde sie von ihrem Sohn verwöhnt und entdeckte die schönen Seiten des Landes.
Als Mutter und Sohn in der Schweiz wieder aufeinandertrafen, hatte sie eine Überraschung für ihn parat. Fortsetzung folgt.
- Lesen Sie hier nach, wie der Besuch von Yanick Iselis Mutter in Nicaragua ablief – Artikel von SWI swissinfo.ch.
- Einen Besuch der speziellen Art gab es in einem Altersheim in Kanton Neuenburg: Dort hat ein Pferd vorbeigeschaut und gute Laune verbreitet – sehenswertes Video von SRFExterner Link.
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