Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Erhalten Sie die "Schweizer Revue"? Dann ist Ihre Adresse vermutlich im Darknet gelandet. In unserem Artikel erfahren Sie, wie das geschehen konnte.
Herzliche Grüsse aus Bern
Wie eine Hacker:innengruppe aus Russland die Adressen von Auslandschweizer:innen stehlen konnte.
425’000 Adressen von Auslandschweizer:innen sind von Hacker:innen gestohlen und im Darknet veröffentlicht worden. Wie konnte das geschehen?
Vom Datenklau betroffen ist der Abonnent:innenstamm der Zeitschrift «Schweizer Revue». Die Druckerei der Zeitschrift ist Teil der CH Media-Gruppe, die dieses Jahr von einem Hacker:innen-Angriff durch die kriminelle Organisation Play heimgesucht wurde. Auf diesem Weg gelangten die Adressen in den Besitz der Hacker:innen.
Weil CH Media das Lösegeld verweigert hat, wurden Daten im Darknet veröffentlicht. Somit liegt der Fehler beim Datenschutz vermutlich nicht beim Bund. Trotzdem wirft die Attacke genau dort Fragen auf. Gefährdet sie etwa das E-Voting?
- Lesen Sie im Artikel meines Kollegen Balz Rigendinger, wie der Datenklau genau vonstattenging und welche Folgen für das E-Voting er haben könnte.
- Artikel des Blicks über den Datenklau bei der NZZ und CH MediaExterner Link.
- Auch SRF hat darüber berichtetExterner Link.
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Eine Schweizer Ikone steht vor dem Aus.
Wenn ein Markenname stellvertretend für eine Produktgruppe steht, weiss man: Die haben es geschafft. So ging es dem Stewi. Der Wäscheständer bringt alles mit, was man von einem Schweizer Kultobjekt erwartet: Schlichtes Design, Effizienz, Beständigkeit.
Doch nun droht das Ende des Stewis: Die Firma löst den Betrieb auf. Die Produktion von Wäscheständern wird per Ende September eingestellt. Von einer Schliessung wären gemäss der Luzerner Zeitung 19 Mitarbeitende betroffen.
Der Name Stewi setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Gründers Walter Steiner und Winterthur zusammen. Die Firma wurde 1947 gegründet und hat seither die Gärten dieses Landes geprägt.
- Aus für die Wäschespinne – Artikel der Luzerner ZeitungExterner Link. Schon 2017 ging es der Firma nicht gut, dann wurde Stewi von neuen Inhabern übernommen – lesen Sie mehr dazu im Bericht von SRFExterner Link.
- Warum man beim Stewi die Unterhosen ganz zuinnerst aufhängt – Rückblick auf eine Schweizer Ikone im St. Galler TagblattExterner Link.
- Auch eine andere Schweizer Firma ist kurz vor der Schliessung: Bei der Ostschweizer Firma Flawa verlieren praktisch alle 67 Angestellte den JobExterner Link – Artikel vom Blick.
Alternde Bevölkerung: Von Fachkräftemangel bis zu Geisterdörfern.
In der Schweiz wird es in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben, 2050 ist jede vierte Person über 65 Jahre alt. Diese Entwicklung wird einen grossen Einfluss auf das Land haben, wie ein Demografieforscher im Interview mit dem Tages-Anzeiger sagt.
Sie wird den Fachkräftemangel verstärken, die Menschen treten aus der Erwerbsarbeit aus und brauchen früher oder später vermutlich Pflege. Um diese Lücke zu schliessen, schlägt der Forscher vor, Pflegepersonal in Afrika zu rekrutieren.
Grundsätzlich setze sich die Schweiz zu wenig mit dem demografischen Wandel auseinander. Neben einem Mangel an Fachkräften, was weniger wirtschaftliches Wachstum bedeuten kann, drohen auch Geisterdörfer, denen die Einwohner:innen wegsterben.
- Was auf die Schweiz zukommt: Lesen Sie hier das Interview im Tages-AnzeigerExterner Link. (Paywall)
- Viele KMU sind froh, wenn die Mitarbeitenden im Rentenalter noch ein paar Jahre weiterarbeiten – Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link.
- Bis 2035 fehlen über 300’000 Fachkräfte, sagt eine neue Studie. Weil sie eine der grössten Ressourcen ignoriere. Welche das ist, lesen Sie hier im Artikel des BlicksExterner Link.
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Beinahe ausgestorben: Die Rückkehr der Waldrappen.
Waldrapp ist der Name eines speziellen Vogels. Er hat einen langen roten Schnabel, eine wilde Frisur und war in Europa beinahe ausgestorben. Dies, weil er als Delikatesse galt und dementsprechend gejagt wurde.
400 Jahre lang wurde in der Schweiz kein brütendes Waldrapp-Paar mehr gesichtet. Gross war die Freude, als sich in Rümlang ZH ein Vogelpaar niederliess. Bei der Location scheinen sie keine grossen Ansprüche zu haben: Das Nest bauten sie auf einem Fenstersims im Industriegebiet.
Und jetzt folgte auf die Freude eine Sensation: Zwei Waldrappküken sind geschlüpft. Die Bedeutung dieses Ereignisses kann daran gemessen werden, dass der Zoo Zürich für das Nest einen Livestream eingerichtet hat.
- Schauen Sie hier im LivestreamExterner Link, wie es den kleinen Waldrappen geht.
- Artikel des Tages-Anzeigers über die Waldrapp-SensationExterner Link.
- Auch Watson hat über die Rückkehr der Waldrappen berichtetExterner Link und verrät uns, wie die Eltern der Küken heissen: Rupert und Ena. Sie stammen aus Deutschland.
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