Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Die Schweiz ist ein attraktives Ziel für ausländische Studierende. Die Hochschulen können trotz einigen Platzverlusten mit den besten der Welt mithalten, wie das neuste Ranking zeigt. Doch bei der Jobsuche in der Schweiz gibt es für Ausländer:innen aus Drittstaaten grosse Hürden.
Herzliche Grüsse aus Bern
Studierende aus Drittstaaten: Nach dem Abschluss in der Schweiz folgt die Ernüchterung auf dem Jobmarkt.
Ein Studium in der Schweiz ist beliebt: Über 60’000 Menschen aus dem Ausland sind an Schweizer Hochschulen eingeschrieben. Ein Drittel von ihnen kommt aus Nicht-EU Ländern.
Sie haben es nach Abschluss ihres Studiums besonders schwer, in der Schweiz einen Job zu finden. Nur 10-15 Prozent der Absolvent:innen aus Drittländern arbeiten in der Schweiz.
Schon aus Gründen des Fachkräftemangels macht es keinen Sinn, junge Menschen in der Schweiz auszubilden, danach aber nicht anzustellen. Deshalb soll nun das Gesetz angepasst und die Hürden für die Jobsuche gesenkt werden.
- Lesen Sie hier im Artikel meiner Kollegin Jie Guo Zehnder, mit welchen Schwierigkeiten Studierende aus Drittstaaten bei der Jobsuche hadern und wie das Gesetz geändert werden soll.
- Die ETH in den Top Ten: Die Schweiz hat im neusten Hochschulranking einige Ränge eingebüsst. Doch die ETH konnte zwei Plätze gutmachen und befindet sich neu auf Platz 7. Schauen Sie hier im Artikel von SRFExterner Link, welche Topuniversitäten es ebenfalls an die Spitze des Rankings geschafft haben.
- Hier können Sie nachlesen, welche Bedingungen von ausländischen Studierenden an Schweizer Hochschulen erfüllt werden müssen – Artikel von SWI swissinfo.ch
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Neuer Staatssekretär: Der Nachfolger von Livia Leu ist gefunden.
Nun ist klar, wer der Nachfolger von Staatssekretärin Livia Leu wird: Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, diesen Posten an Alexandre Fasel zu vergeben. Fasel ist aktuell Sonderbeauftragter für Wissenschaftsdiplomatie im internationalen Genf, vorher war er Botschafter im Vereinigten Königreich.
Alexandre Fasel wird die Stelle am 1. September 2023 antreten. Mit dem EU-Dossier wartet eine besondere Knacknuss auf den Top-Diplomaten. Seine Lebens- und diplomatische Erfahrung werde ihm in diesem Amt gut zupasskommen, sagte er den Medien.
Seine Vorgängerin Livia Leu ist zurückgetreten, um ihre letzten Berufsjahre als Diplomatin in Berlin zu verbringen.
- Der Staatssekretär im Aussendepartement (EDA) sei die wichtigste Position in der BundesverwaltungExterner Link, schreibt SRF.
- Artikel von Watson über den Abgang von Livia LeuExterner Link und was die vielen Wechsel auf diesem Posten über das Verhältnis der Schweiz mit der EU aussagen.
- Fasel soll sich gar nicht für die Stelle des Staatssekretärs beworben haben, schreibt die Aargauer Zeitung und hat eine Theorie, wieso der Freiburger trotzdem dort gelandet istExterner Link. (Paywall)
Gewerbeverband in Aufruhr: «Should he stay or should he go?»
Am 1. Juli hätte Henrique Schneider seinen neuen Posten als Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands antreten sollen. Doch Anfang Juni kam es zum Eklat: Der Gewerbeverband hat die Wahl Schneiders widerrufen.
Was ist passiert? Kurz nachdem Schneider gewählt worden war, erschien ein Artikel in der NZZ, der happige Plagiatsvorwürfe gegen den designierten Direktor beinhaltete. Sein Lebenslauf beinhalte diverse Ungereimtheiten, wobei zwei vorgetäuschte Professuren dazugehören sollen. Ein externes Gutachten kam zum Schluss, dass der Plagiats-Vorwurf berechtigt sei.
Doch nicht für alle Mitglieder des rechtsbürgerlich ausgerichteten Gewerbeverbands scheint dies ein Grund zu sein, auf Schneider zu verzichten. An einer ausserordentlichen Sitzung in Bern versuchte Schneiders Anhängerschaft heute, seine Abberufung rückgängig zu machen. Ohne Erfolg, wie der Tages-Anzeiger berichtet, Schneider darf nicht Direktor werden.
- Der designierte Direktor Henrique Schneider hat den Machtkampf verloren – Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link.
- Die NZZ am Sonntag hat den Lebenslauf von Henrique Schneider unter die Lupe genommenExterner Link und einiges gefunden, das nicht aufzugehen scheint. (Paywall)
- Auch SRF hat über das Thema berichtet.Externer Link
- Mit einem Gegengutachten wollte Schneider seinen Ruf wieder herstellen – Artikel der Aargauer ZeitungExterner Link. (Paywall)
- Auch der Chef der Zillertalbahn in Tirol soll plagiiert haben. Bei diesem Skandal steht nicht nur sein Ruf auf dem Spiel, sondern auch ein grosser Auftrag für den Schweizer Bahnbauer Stadler RailExterner Link – Artikel im Tages-Anzeiger. (Paywall)
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Domain-Endung «.swiss» ist bald auch für Privatpersonen zu haben – unter einigen Bedingungen.
Wie oft mussten sie schon jemandem erklären, was das «.ch» am Ende von Schweizer Websites bedeutet? Falls Sie eine eigene Seite betreiben, könnten Sie die Domain-Endung bald zu «.swiss» ändern.
Denn der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 2024 auch Private diese Domainendung verwenden können. Bisher konnten nur Unternehmen, Vereine, Stiftungen oder öffentlich-rechtliche Organisationen mit Sitz in der Schweiz sich für eine «.swiss»-Endung bewerben. Die Vergabe wurde vom Bakom geprüft und war an Swissness-Vorlagen gebunden.
Nun können auch Einzelpersonen und Schweizer Bürger:innen mit Wohnsitz im Ausland ihre Domain mit einer Extraportion Swissness schmücken, doch auch hier wurden Bedingungen aufgestellt.
- Lesen Sie hier, welche Bedingungen erfüllt sei müssen für eine private «.swiss» Adresse – Artikel von WatsonExterner Link.
- Blick ins Archiv: Die Domain-Endung «.swiss» ist erst 2015 entstanden, lesen Sie hier unseren Artikel dazu.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards