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Bild mit Blick auf Nationalpark

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizer:innen im Ausland

Waren Sie schon mal im Schweizerischen Nationalpark? Ich war es noch nie, aber mein Kollege Giannis Mavris war letzte Woche mit einer Delegation aus zentral- und osteuropäischen Ländern unterwegs im Bündnerland.

Freundliche Grüsse

Eine Gämse schaut durch die Bäume
© Keystone / Gaetan Bally

Der Schweizerische Nationalpark als Inspiration für Naturreservate in Zentral- und Osteuropa.

Eine Delegation mit Teilnehmer:innen aus Bulgarien, Estland, der Slowakei und Tschechien war im September auf Einladung der Schweiz mehrere Tage im Land unterwegs, der Ausflug im Nationalpark in Graubünden ein zentraler Programmpunkt. Mit dabei mein Redaktionskollege Giannis Mavris.

Wie kann man nachhaltigen Tourismus und den Schutz von Biodiversität in Naturreservaten fördern und allenfalls kombinieren? Der bald 110-jährige Nationalpark der Schweiz kann Anhaltspunkte dazu geben. Er ist der älteste seiner Art in den Alpen und in Mitteleuropa.

Grund für die Reportage: Nach langem Tauziehen mit der EU-Kommission hat die Schweiz mit verschiedenen zentral- und osteuropäischen EU-Staaten die entsprechenden Abkommen im Rahmen des sogenannten Kohäsionsbeitrags abgeschlossen. Es handelt sich um etwas mehr als eine Milliarde Franken, die für die Oststaaten vorgesehen sind.

Verschiedene Karten der Krankenkasse beschriftet mit Mustermann
© Keystone / Christian Beutler

Steigende Krankenkassenprämien: Was ist mit den hohen Löhnen der Krankenkassen-Chefs?

956’486 Schweizer Franken, 783’348 Franken oder 750’880 Franken pro Jahr. Das sind die Löhne der Krankenkassenchefs von Sanitas, Groupe Mutuel und Helsana. Wahnsinn, nicht? Gleichzeitig steigen die Prämien jährlich und belasten so die Budgets der Schweizer:innen. Im letzten SRG-Wahlbarometer landete die Sorge um die Krankenkassenprämien erstmals auf Rang eins. Eine Entspannung dieser Situation ist nicht in Sicht.

«Ich bin in einem Markt drin, der solche Löhne zahlt. Ob das richtig ist oder nicht, das entscheide nicht ich, sondern der Verwaltungsrat. Aber es hat einfach überhaupt nichts zu tun mit der Prämienhöhe», sagt der Chef der KPT, der als einziger CEO in der SRF-Rundschau Stellung nahm. Auf die einzelne Prämie mache sein Lohn nur wenige Rappen aus, das mache den Braten nicht fett.

Den Lohn aus moralischen Gründen herunterfahren, das war auch Thema im Parlament. Eine Deckelung der Krankenkassen-CEO-Löhne auf 250’000 Franken hatte im Ständerat zwar keine Chance, aber ein Vorstoss für gewisse Beschränkungen, je nachdem, ob die Prämien steigen oder nicht, ist noch nicht vom Tisch.

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921 Betroffene, 510 Beschuldigte: Es rumort an der Basis der katholischen Kirche.

1002 Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche seit 1950, bei drei Viertel der Fälle handelt es sich um sexuellen Missbrauch an Minderjährigen. Seit der Veröffentlichung der Pilotstudie der Universität Zürich brodelt es in der römisch-katholischen Kirche.

Schweizer Bischöfe versprechen einen Wandel, die Schweizer Bischofskonferenz, die höchste Autorität der römisch-katholischen Kirche im Land, will aufräumen. Reicht das aber? Kann die römisch-katholische Kirche ihre internen Probleme wirklich alleine lösen, oder sollen säkuläre Autoritäten – die Justiz, die Politik, die Bürgerinitiativen – die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen?

Auf «dialog» haben wir Ihnen eine Auswahl an Artikeln zum Thema aus allen Bereichen der SRG (SWI swissinfo.ch, SRF, RTS, RSI und RTR) zusammengestellt und in die vier Landessprachen sowie auf Englisch übersetzt. Bilden Sie sich eine Meinung und diskutieren Sie auf der zugehörigen Debattenplattform mit.

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Während die Religionszugehörigkeit in vielen Ländern abnimmt, interessiert uns Ihr Verhältnis zur Religion!

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Kekse in der wernli-fabrik
© Keystone / Gaetan Bally

Welcher Schweizer Werbeslogan ist Ihnen im Ausland präsent?

Ob «Wer hats erfunden» oder «De Wernli het me äifach gernli» – in der Schweiz gibt es einige dieser Slogans, die es geschafft haben, sich im Schweizer Volkshirn festzusetzen. Einmal dort verankert, können die dazugehörigen Firmen diese kultigen Werbesprüche kaum mehr abändern. Es sei ein positiver Fluch der Kultsprüche, schreibt die Aargauer Zeitung.

Erfahrungen damit haben etwa Ricola, die 2013 ihren seit 20 Jahren verwendeten Slogan änderten. Der Original-Spruch konnte deshalb nicht vergessen gemacht werden.

Nun krebst auch die Grossbäckerei Hug zurück, wenn es um die Werbung ihrer Guetzli geht und verwendet nach sieben Jahren nun doch wieder ihren alten Slogan, der aus den 70er-Jahren stammt. Es gäbe noch weitere bekannte Beispiele, wenn es um Kultslogans gehe. Nur: Welcher ist der beste? fragt die Aargauer Zeitung und ruft zur Umfrage auf.

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